erschienen in: quillp magazin
Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an den französischen Schriftsteller Jean-Marie Le Clézio. Seine Dankesrede kreist um die Frage, inwiefern Literatur in der Gegenwart gerechtfertigt sein kann. Denn “wer schreibt, handelt nicht”. Literatur sei “Luxus einer herrschenden Klasse”, provoziert Le Clézio: “Wie ist es zum Beispiel möglich, dass man sich einerseits so verhält, als gäbe es nichts auf der Welt, was wichtiger sei als die Literatur, während es andererseits unmöglich ist, die Augen davor zu verschließen, dass andernorts die Menschen mit dem Hunger kämpfen…Mehr…
Tags: Armut, Literatur, Nobelpreis