Ver.di: Hilferufe der Kitas kommen an

erschienen in: Neues Deutschland

Zwölf Brandbriefe mit 300 Unterschriften / Über 500 Erzieherinnen im Rathaus Schöneberg

“Endlich kommen die Hilferufe der Kolleginnen und Kollegen aus den Kindertagesstätten an”, sagte gestern Heidrun Westkemper von ver.di. Die Dienstleistungsgewerkschaft begrüßte die gemeinsamen Aktionen der Berliner Kitaträger und forderte politische Entscheidungen zur Verbesserung der Situation in den Kindertagesstätten.

Nach den Schulen hatten am Mittwoch auch die Kitas Alarm geschlagen. In Brandbriefen an Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) und einer Expertenrunde im Rathaus Schöneberg machten sie auf die schlechte Situation an den Kindertagesstätten aufmerksam. Etwa 300 Mitarbeiter setzten ihre Unterschrift unter die zwölf Brandbriefe, mehr als 500 kamen zu der vom Kitabündnis initiierten Podiumsdiskussion. “Die Decke ist zu kurz”, fasste Erziehungswissenschaftlerin Susanne Viernickel von der Alice-Salomon-Fachhochschule die Lage der Berliner Kitas zusammen. Weiter…

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