Village Telco – Telefonie für Entwicklungsländer

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So könnte die Mesh Potato in der Serie aussehen. Foto: Steve Song, CC/Flickr - http://www.flickr.com/photos/shuttleworth/3784553149/Jeder Wellblechhütte ihre Mesh Potato, das ist die Vision von Corinna Aichele. Das Gerät, an dem die Berliner Funk-Technikerin derzeit arbeitet, soll die Telefon-Anbindung in Entwicklungsländern verbessern – mittels Mesh-Technologie. Dabei werden konventionelle WLAN-Router umprogrammiert und miteinander per Funk so verschaltet, dass sie die Knoten eines Netzes bilden. Je mehr Router hinzukommen, desto mehr „Meshes“, also „Maschen“, hat das Netz. Ein lokales Funksystem entsteht, über das man nicht nur Daten und Internetzugänge teilen kann, sondern auch digital telefonieren. >Beitrag hören

7 Antworten auf „Village Telco – Telefonie für Entwicklungsländer“

  1. – belastbare stromversorgung 24/7/365.
    – beim Ausfall eines Netzknotens bricht das Netz bei weiten Maschen zusammen
    – unbezahlbare Solarpaneele in der notwendigen Anzahl (örtl. Monatseinkommen beachten)
    – gigantische Transportkosten
    – Zollaufschläge
    – Bestechungsgelder, trotz Legalität
    – Diebstahl des Telefons
    – Diebstahl von Kupferkabel, in Afrika an der Tagesordnung
    – Batteriegestützter Betrieb: unkontrollierte Tiefentladung, haltbarkeit 3 Monate…
    – teure Laderegler

    – es passt einfach erst ab einem bestimmten Grad an Entwicklung
    – Buschtrommeln sind besser….

  2. Haben Sie selbst Erfahrungen mit solchen Projekten gemacht? Wenn ja, dann wäre interessant zu wissen, was für Projekte das genau waren. Glauben Sie wirklich „Buschtrommeln sind besser“?

  3. als Journalistin wird es Ihnen sicher nicht entgangen sein, dass letztere eine ironische Bemerkung war. Wenngleich sich auch ueber Buschtrommeln IP Code übermitteln liese, übrigens genau so, wie mit einem Löffel auf die Wasserleitung im Gefängnis zu klopfen…..

    ja ich habe Bekannte in Ostafrika und weiss die Dinge ein wenig einzuschätzen. Aber Sie werden ja bald sehen, was geschehen wird oder eben nicht…

    schöne Grüsse vom Nasengaul

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