Lukas Rieder über Open Source und Social Coding

Lukas Rieder ist Programmierer und begeistert sich für Open Source. Aus seiner Perspektive soll Programmcode offen sein, damit interne Vorgänge von Software-Projekten transparenter werden.

Von Linux bis Diaspora hat Open Source eine lange Tradition in der Entwicklerwelt. Wenn das Programm offen liegt, ist es möglich, gemeinsam daran zu arbeiten und kollektiv von dem zu profitieren, was andere programmiert haben.

Allerdings heißt Open Source nicht gleich „lizenzfrei“, denn es gibt ein „Meer an Lizenzen“, wie Lukas sagt.

Das sogenannte „Social Coding“ findet heute auf Plattformen wie Github statt. Dort können Programmierer eigene Projekte einstellen, die Projekte anderer kommentieren, verbessern und sie „forken“. Ein „Fork„, also eine Gabelung oder Abzweigung, ist die Kopie eines Programm-Repositoriums zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Motto der Github-Entwickler: „Fork me!“

>> Lukas Rieder über „Social Coding“

7 Antworten auf „Lukas Rieder über Open Source und Social Coding“

  1. Ah, erlehmann is watching! Links hatte ich vergessen. Aber WP ist geupdated. Wie krieg ich jetzt den Ogg/MP3/allinclusive-Player zum Laufen?

  2. Zuallererst: Es funktioniert, aber nicht mit Firefox (oder Iceweasel).

    Wenn du alle Browser bedienen willst, musst du die Datei leider in beiden Versionen (mp3 und Ogg Vorbis) anbieten. Das Problem sind die mp3-Lizenzbedingungen: Softwarehersteller müssen viel Geld bezahlen, um mp3 ohne rechtliche Unsicherheiten einzubauen. Firefox kann als Open-Source-Projekt keine weltweite Lizenz erwerben; die kleinere Firma Opera ist nicht in der Lage, die obszönen Lizenzkosten aufzubringen.

    Firefox, Opera und Chrome spielen daher Vorbis ab, dass als lizenzkostenfreie Alternative zu mp3 entwickelt wurde. Die Firmen Microsoft und Apple allerdings können offene Standards bekanntermaßen nicht leiden — es sei denn, sie können damit einen Wettbewerber kaputt machen (siehe Flash). Chrome / Chromium spielt übrigens beide Formate ab, weil Google die mp3-Lizenz einerseitz ohnehin braucht (für Android, Youtube) und andererseits offene Formate als langfristigen Vorteil sieht.

    Da Firefox in Deutschland mehr als 50% Marktanteil hat, kannst und solltest du ihn nicht vernachlässigen; alle halbwegs seriösen Anbieter bieten zur Zeit beide Formate an. Ich persönlich biete meine Audiodateien nur als Vorbis an — aber aus den Browserstatistiken meines Blogs geht auch hervor, dass einerseits die Anzahl der Besucher mit Internet Explorer (niedriger einstelliger Prozentbereich) und Safari andererseits sich nachrüsten lässt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.