Die Politik der Kabel

Kuba dockt mit Venezuelas Hilfe ans schnelle Netz

Die Karibikinsel Kuba war bisher nur über langsamen und teuren Satellit mit dem Netz verbunden. Nun soll ein neues Glasfaserkabel in Betrieb gehen. Haben die Bewohner der Insel damit bald Zugang ins freie Web? Beobachter fürchten eher, dass das Gegenteil passiert und Kuba mit dem neuen Kabel an eine noch ausgefeiltere Zensurstruktur angeschlossen wird. Venezuela stellt den Anschluss mit Unterstützung aus China bereit – beides Länder, in denen es laut der Organisation Freedom House an Internet-Freiheit mangelt. Entsteht auf Ebene des submarinen Kabel etwa eine Art sozialistisches Subnetz? Nein, meint Ewan Sutherland, Experte für Telekommunikations-Strategie, mit dem wir bei Breitband über das globale Kabel-Biz sprechen und der erklärt: Zensieren kann und muss man da, wo das Kabel aus dem Wasser kommt. >> Zum Breitband-Topic >> Mp3 hören

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