Die Tränen der Meerjungfrau

Artikel über Hans van Weenens Funde in Het Vrije Volk 1 März 1975 640px
Hans van Weenen ist Anfang Zwanzig, als er am Strand seines holländischen Heimatorts Castricum kleine weiße Kügelchen aufliest: Plastik-Pellets für die Produktion, auf dem Weg in die Fabrik verloren gegangen. Es sind die Siebziger, die Lokalzeitung bringt einen langen Artikel. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Bis die internationale Presse über Müllwirbel aus Plastik in den Ozeanen berichtet, vergehen drei Jahrzehnte. Im vierten beginnt Boyan Slat, ein junger Erfinder aus Delft, an einer Konstruktion zu werkeln, die die Meereswirbel reinigen soll. Doch Hans van Weenen ist sich sicher: Es braucht andere Lösungen. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 19.8.2014 | 29 Min.

Im Feature bei Deutschlandradio Kultur spricht Wissenschaftlerin Heather Leslie über die Toxizität von Mikro- und Nanoplastik. Monica Verbeek von der Organisation Seas at Risk fordert von der Politik höhere Zielvorgaben, um den Meeresmüll zu minimieren. Und eine neue Studie zeigt: Anscheinend schwimmt gar nicht so viel Plastik im Meer – zumindest nicht auf der Oberfläche. Das „fehlende Plastik“ befindet sich möglicherweise in einem biologischen Zwischenlager: Den Mägen der Meerestiere.

 
Es sprechen: Ilka Teichmüller, Bettina Hoppe, Wolfgang Condrus und Adam Nümm
Regie: Stefanie Lazai Ton: Andreas Narr
Redaktion: Constanze Lehmann

Bild oben: Hans van Weenen in der Zeitung Het Vrije Volk (Ausgabe vom 1. März 1975)

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