Teilchenfänger

Strategien gegen Mikroplastik im Meer
Plastik im Spülsaum. O'ahu, Hawaii, 2011

Von Anja Krieger und Christine Westerhaus

Sie sind klein und sie sind überall. Lange Zeit haben Forscher die winzigen Teilchen aus Plastik übersehen, inzwischen aber verschmutzen sie sämtliche Weltmeere, bedrohen dort die Meeresorganismen und letztlich auch den Menschen am Ende der Nahrungskette. Pessimistischen Schätzungen zufolge werden jährlich 2,5 Millionen Tonnen Mikroplastik direkt in die Meere eingetragen, etwa aus Autoreifenabrieb und Textilfasern. Dazu addiert sich der Plastiksmog, der entsteht, wenn größere Teile zerfallen. Im Meer werden die Partikel zu kleinen Welten, der Plastisphäre. Einige der Mikroorganismen, die sich auf dem Kunststoff ansiedeln, scheinen daran zu knabbern. Doch die Plastikwelt wird sich nicht von selbst auflösen. Deshalb suchen Forscher unter Hochdruck nach Lösungen, um die winzigen Partikel aufzuhalten. Ein Feature über Strategien für ein großes Problem mit kleinen Teilchen. >Beitrag lesen

Deutschlandfunk | Wissenschaft im Brennpunkt | 4.6.2017 | 16:30

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