Palestine läutet zur Transmediale

erschienen bei den Blogpiloten

Laserinstallation von Yvette Mattern vor dem Haus der Kulturen der Welt

Charlemagne Palestine sitzt im Glockenturm des Carillion vor dem Haus der Kulturen der Welt. Draußen fegt ein Schneesturm durch die Dunkelheit. Wir stapfen durch den frischen Pulverschnee, bleiben vor dem Kanzerlinnenamt stehen und schauen rüber zum Turm. Normalerweise stellt ihn die schwangere Auster in den Schatten. Doch heute ist die Nacht des Glockenturms, alle werden sich an ihn erinnern. Weiter…

Kubus muss weiter

Ein eBay-Objekt verkauft sich selbst

erschienen auf: Blogpiloten
Würfel auf Rollen„A Tool to Deceive and Slaughter“ heißt der schwarze Würfel, den Caleb Larsen gerade für über sechstausend Dollar über eBay verkauft hat. Dabei hat der schwarze Acryl-Kubus nur eine Funktion: Sich selbst wieder über eBay zu versteigern, sobald ihn der Besitzer ans Netz angeschlossen hat. Letzte Woche stellte Wired Larsens Aktion vor. Jetzt ist der Würfel verkauft und auf dem Weg zum Höchstbietenden. Larsens absurde Kunstauktion experimentiert mit Verlangen, Besitz und Marktwert – und mit sich selbst. Weiter…
Bildnachweis: http://www.flickr.com/photos/jutta/ / CC BY-SA 2.0

Connect the Unconnected – Mesh-Netze

Rund fünf Milliarden Menschen haben keinen oder nur begrenzten Zugang zum Internet. Die Bewohner des zweitgrößten Kontinents der Erde, Afrika, sind in der digitalen Welt fast unsichtbar. Mit drahtlosen Mesh-Netzwerken, wie sie die Freifunker entwickelt haben, könnte sich das ändern.

Gespräch mit Philip Banse bei Breitband auf Deutschlandradio Kultur

Zukunftsvisionen mit Jean Luc

Think Tanker “Jean-Luc und die Singularität vorm falschen Fenster” hieß das offene Think Tank, das dieses Wochenende im HAU 1-Theater in Berlin stattfand.

Organisiert vom atoms&bits-Netzwerk ging es um Medienwandel und die Frage, wie Netztechnologien die Welt verändern. Zu den Mitdenkern gehörten “Slow Media“-Manifestantin Sabria David, iRights-Redakteur Matthias Spielkamp und Technik-Baustler Philip Steffan.

Eindrücke vom ersten Tag und Zukunftsvisionen von gestern und heute kann man hier bei den Blogpiloten nachsehen.

 

Funkende Hütten

Titelillustration "Wireless Networking in the Developing World"erschienen in: Telepolis

In vielen Teilen der Welt ist Internet noch seltener Luxus. Das könnte sich durch den Einsatz drahtloser Mesh-Technologie ändern

Fünf Milliarden Menschen haben keinen oder begrenzten Zugang zu Informationstechnologien. Lösungen erforscht das Fraunhofer Institut jetzt im Rahmen seines „International Center for ICT in Developing Countries“. In Sambia banden Forscher des Instituts eine Schule, einen Arzt und die Wasserverwaltung mittels drahtloser Meshnetzwerke ans Netz an. Die Freifunk Community aus Berlin tüftelt bereits seit Jahren an der Technologie…Artikel lesen…

Ein Spreeufer für Kreuzberg

Spreeufererschienen in: taz, die tageszeitung

Der Bezirk will einen bis zu 20 Meter breiten, öffentlich zugänglichen Uferstreifen. Kritiker finden das unwürdig – ein Bürgerentscheid hatte 50 Meter gefordert.

Schon Ende des Jahres 2010 soll man in Kreuzberg entlang der Spree spazieren können. Das versprach Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) am Donnerstagabend auf der öffentlichen Vorstellung der Planungsleitlinien für den Bereich von der Schillingbrücke am Ostbahnhof in Richtung Oberbaumbrücke bis zur Köpenicker Straße 10a.

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Blumenkinder 2.0

erschienen bei den Blogpiloten
Palomar5-Projekt showmelove„Jeder bereitet sich auf die Arbeit vor, aber bereitet Arbeit auf irgendwen vor?“ Schon beim Motto von Palomar5 muss man um die Ecke denken und kommt doch nicht an. So ging es wohl auch den 30 Teilnehmern des sechswöchigen Innovations–Camps in Berlin. Aus hunderten Bewerbern hatten die Organisatoren ein buntes Grüppchen Twenty–Somethings aus aller Welt zusammengestellt. Ihre Aufgabe: Neue Arbeitsumwelten für die digitale Generation zu entwerfen. Doch radikal neue Ansätze entstanden hier am Ende nicht. Das war enttäuschend, aber auch schön. Artikel lesen…

Happy Remixing?

Michelle Thorne /Creative Commons InternationalErschienen auf: Blogpiloten

„Open Everything“ heißt die erweiterte Version der Open Source-Bewegung. Das Konzept: Nicht nur Fotos, Texte, Programmcodes oder Filme können per Creative Commons lizensiert werden, sondern auch Werke aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus Kunst oder Design. Michelle Thorne, Mitarbeiterin bei Creative Commons International in Berlin, stellte Creative Commons und Open Everything auf dem atoms&bits-Camp in Berlin vor.
 
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Das Büro ist tot, es lebe das Büro!

Hier kann man schon überall coworken...erschienen auf: Blogpiloten

Wie sieht Arbeit in Zukunft aus? Vielleicht wie Coworking: Gemeinsam werden Büros angemietet und flexibel genutzt. „Neue Orte für neues Arbeiten“ für Freiberufler und alle, die mobil sind, nicht an die Küchenwand starren oder einer festen Bürogemeinschaft beitreten wollen. Das Netz macht’s möglich – weltweit. Digitales Zuhause der Coworker ist das Hallenprojekt. Dort kann man sich anmelden, Arbeitsorte in ganz Deutschland und weltweit suchen. Artikel lesen…

Bausteln für eine bessere Welt

erschienen auf: BlogpilotenAus Bauknecht wird Blumentopf. Foto: Anja Krieger

Um eine „neue Kultur des Selbermachens“ und darum, wie man per Netztechnologien die Gesellschaft verändern kann, geht es dieses Wochenende auf dem atoms&bits-Camp. „Web Hippies“ nennt Jay Cousins die Teilnehmer augenzwinkernd. Der britische Erfinder ist selber einer und probiert auf dem Festival mit Teilnehmern einen der Ansätze aus, das „Bausteln“: Aus vermeintlichem Müll, den Teilen einer alten Waschmaschine, entstehen in zwei Tagen neue Produkte – „Upcycling“ statt Recycling.

 
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Zusammen arbeiten und Spaß dabei haben

Coworking im Betahaus Office. Foto: Daniel Seifferterschienen in: taz, die tageszeitung

COWORKING Viele Freiberufler arbeiten gemeinsam. Auf dem Festival atoms&bits reden sie darüber

Als sich Andrea Hötzeldt vor zwei Jahren als Politikberaterin selbstständig machte, veränderte sich ihr Alltag grundlegend. Sechs Jahre lang hatte sie als Festangestellte im Büro einer politikwissenschaftlichen Forschungseinrichtung gearbeitet. Dort gab es einen geregelten Arbeitsalltag, Austausch mit den Kollegen und gemeinsame Mittagessen. Nun fielen diese Strukturen weg. Zuhause und im Internetcafé fehlte ihr das kreative Umfeld, in den Büros ihrer Auftraggeber fühlte sie sich nicht zugehörig. Erst als sie Anfang des Jahres vom Betahaus in Kreuzberg hörte, einem gemeinsamen „Arbeitsraum für Kreative“, fand sie, was sie suchte. Artikel lesen…

Die Piraten der Lüfte

Installation eines Routers. Foto: Franziska Donath www.franziskadonath.comerschienen in: taz, die tageszeitung
Zusammen mit Stefanie Otto

Die Freifunk-Initiative hat in Berlin das größte öffentliche Netz der Welt aufgebaut. Nun will sie mit der Piratenpartei die Idee weiterentwickeln.

Eine Bar auf der Skalitzer Straße in Kreuzberg: Jana Wisniowska sitzt draußen an ihrem Laptop und ruft ihre E-Mails ab. Bezahlen muss die 38-jährige Friedrichshainerin dafür nicht. Sie braucht auch kein Passwort vom Barmann. Jana surft in einem freien, von Bürgern selbst aufgebauten Funknetz – dem „Freifunk“. Artikel lesen…

Eine Stadt baut ab

Live-Tagesreport auf radio multicult2.0hoyerswerdaHoyerswerda liegt in Sachsen und ist ein soziologisches Phänomen: „Shrinking Cities“ nennt man Orte, die unaufhörlich Einwohner verlieren. Keine andere Stadt verliert mehr Bürger als Hoyerswerda: Wo einmal zu Blütezeiten über 70 Tausend Menschen gelebt haben, sind es heute noch 40 Tausend.


Tagesreport Hoyerswerda (mp3)