Der Fußabdruck unserer Gadgets

Wieso landen unsere Geräte so schnell auf dem Müll und in der Schublade, wenn ihre soziale und ökologische Bilanz so verheerend ist – und wie ändern wir das? Im Breitband-Talk diskutiert Philip Banse mit drei Gästen. Der Fußabdruck unserer Gadgets weiterlesen

Gesund debuggt

Eine düstere Prognose mit gutem Ausgang: Das ist die Geschichte von Lukas Hartmann. Nachdem der Programmierer dem Dienst 23andme eine Probe seiner DNA geschickt hatte, bekam er die Nachricht: Menschen mit einer Mutation wie seiner entwickeln häufig eine schwere Krankheit – die tödlich enden kann. Der Programmierer ließ das nicht auf sich sitzen und „heilte“ sich selbst – in dem er den Bug, den Fehler im System fand.

(Beitrag ab Minute 13)

Aber wieso überlassen Leute wie Hartmann überhaupt ihre DNA einem Analysedienst – oder laden sie sogar ins Netz? Breitband | Deutschlandradio Kultur fragt nach: Erbe gut, alles gut?

DNA Origami by Alex Bateman on Flickr, CC-BY

Danke an Jule für die Neufassung :)

Mikroplastik in jeder Muschel

juister strand

Toncollage: Stimmen aus dem Feature

Auf der niedersächsischen Nordseeinsel Juist setzen sich Einwohner, Politiker und Umweltschützer gegen verschmutzte Strände ein. Vor allem Plastik wird zunehmend angetrieben. Jedes Jahr kurz vor Beginn der Saison wird der Strand aufgeräumt. Und dabei fallen den Insulanern so einige Geschichten ein – wie die von den weißen Turnschuhen, die einst die Insel überschwemmten. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Länderreport | 14.05.2013 / 13.11.2013 (Wdhlg.) | 17 Min (Audio nicht mehr online)

Böden, die das Klima schützen?


Wenn Bauern Pflanzenkohle auf ihren Feldern ausbrächten, könnten sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Böden verbessern und das Klima schützen. So die Theorie. Doch in Forschung und Pilotprojekten wird gerade erst erprobt, ob sich das sinnvoll umsetzen lässt. Eine Konferenz in Potsdam beleuchtet das Potenzial.

Für Forschung aktuell im Deutschlandfunk.

Fehler im System: Lukas Hartmann über 23andme

Wer kontrolliert heute eigentlich noch wen: Der Mensch die Maschine oder die Maschine den Menschen? Dass es ein Wechselspiel werden könnte, legt der Fall von Lukas Hartmann nahe – ein neugieriger Entwickler, der wissen wollte, was in seiner DNA geschrieben steht. Der Analysedienst, bei dem er sich anmeldete, stellte die Anlage auf eine potenziell tödliche Krankheit fest – bis der Programmierer sich selbst “heilte”. Dank offener Daten kam er auf die Spur des Fehlers im Algorithmus.

 

Für Deutschlandradio Kultur Breitband

Bild: DNA Origami by Alex Bateman on Flickr, CC-BY

Euch vermeiden, mich verlieren

Die Stadt der Zukunft ist vernetzt. Sie verbindet Menschen effizient mit Dingen, mit Orten und anderen Menschen. Doch es geht auch anders, als es die Smart-City-Logik will.

Statt besonders effektiv von A nach B zu fahren, kann man sich in der Stadt wunderbar verlieren und aus dem Weg gehen. Und auch dafür gibt es eine App: Mit “Hell is other people”, frei nach Sartres „die Hölle, das sind die anderen“, sieht man auf einer Karte, wo man seine (Foursquare-)Freunde bestmöglichst vermeiden kann. “Drift” will dem Flaneur helfen, sich in seiner gewohnten Umgebung zu verlaufen.

Ich habe die Apps ausprobiert, dabei allerlei Dadaistisches erlebt und mit Moritz von Rappard, der sich bestens in der Kunst des Flanierens auskennt, darüber gesprochen, wie subversiv solche Apps eigentlich wirklich sind – und was noch viel, viel subversiver wäre – die „analoge Senke“.

Vor der Reportage bei Breitband gibt es Ausschnitte aus Marina Schweizers Interview mit dem Erfinder von „Hell is Other People“ zu hören:

Eins mit der Technik?

Die einen gruseln sich davor, andere können es kaum erwarten: Computer, die wie Kleidung sind – etwa die „Google-Brille“, die das Netz direkt vor unser Auge bringt. Ist das der notwendige nächste Schritt nach dem Smartphone? Wie weit wollen wir mit unserer Technik verschmelzen?

Breitband-Talk mit Gesche Joost, Karsten Weber und Philip Banse. Redaktion: Anja Krieger.

 

Bild: Notrufstrickjacke „Knit Alarm“ aus dem Design Research Lab.

Mey Lean Kronemann über Hacken und Monogamie

Im Projekt der Berliner Künstlerin Mey Lean Kronemann geht es um Beziehungen: Beim Lovepicking öffnet sie die Liebesschlösser, die Paare zum Zeichen ihrer Verbundenheit an Brücken hängen, rekombiniert sie und setzt sie wieder zusammen. Das Lockpicking, das zerstörungsfreie Öffnen von Schlössern, hat in Hackerkreisen lange Tradition. Mey Lean Kronemann über Hacken und Monogamie weiterlesen

Matthias Bauer über Nerd-Gesundheit

Lange Nachtschichten vorm Bildschirm, wachgehalten von Kaffee und Koffein, schlechte Ernährung, wenig Schlaf: Für viele Hacker und Computer-Nerds ist der Körper ein System, das sie gern vernachlässigen, oder auch Matthias Bauer über Nerd-Gesundheit weiterlesen

Plastik am Nordseestrand

Die Bewohner der Nordseeinsel Juist räumen seit Jahren das Plastik vom Strand. Zusammen mit Umweltschützern will der Bürgermeister die Inselumwelt vom Müllgut befreien. Nur was kann eine kleine Insel gegen das Treibgut aus dem Meer unternehmen? Vor allem, wenn er immer kleiner und kleiner und kleiner wird…

Dienstag, 14. Mai, 13:07 im Länderreport auf Deutschlandradio Kultur
Manuskript (Wiederholung)

Yoani Sánchez bloggt aus Kuba

Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez schreibt seit vielen Jahren sehr politisch über die Zustände auf ihrer Heimatinsel Kuba. Auf der re:publica hat sie ihren BOBs Deutsche Welle Blog Award entgegen genommen Yoani Sánchez bloggt aus Kuba weiterlesen

Daniela Silva über den Hackerbus

Wenn in einer brasilianischen Kleinstadt ein Reisebus anhält und statt Stadtführung ein politischer Workshop dabei heraus kommt, stehen die Chancen nicht schlecht, Daniela Silva zu treffen. Mit dem Hacker Bus aus São Paulo bringt die junge Frau die Kultur der Hacker und Selbermacher in den Rest des Landes Daniela Silva über den Hackerbus weiterlesen