Vorschau: Mikroplastik-Feature

Plastik im Spülsaum. O'ahu, Hawaii, 2011Von Anja Krieger und Christine Westerhaus

Sie sind klein und sie sind überall. Lange Zeit haben Forscher die winzigen Teilchen aus Plastik übersehen, inzwischen aber verschmutzen sie sämtliche Weltmeere, bedrohen dort die Meeresorganismen und letztlich auch den Menschen am Ende der Nahrungskette. Pessimistischen Schätzungen zufolge werden jährlich 2,5 Millionen Tonnen Mikroplastik direkt in die Meere eingetragen, etwa aus Autoreifenabrieb und Textilfasern. Dazu addiert sich der Plastiksmog, der entsteht, wenn größere Teile zerfallen. Im Meer werden die Partikel zu kleinen Welten, der Plastisphäre. Einige der Mikroorganismen, die sich auf dem Kunststoff ansiedeln, scheinen daran zu knabbern. Doch die Plastikwelt wird sich nicht von selbst auflösen. Deshalb suchen Forscher unter Hochdruck nach Lösungen, um die winzigen Partikel aufzuhalten. Ein Feature über Strategien für ein großes Problem mit kleinen Teilchen.

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | Wissenschaft im Brennpunkt | Sonntag, 4. Juni 2017, 16:30

Umstrittene Allianzen

Industrial Liaison
In Cambridge, Massachusetts, an der Ostküste der Vereinigten Staaten, liegen mit Harvard und dem MIT zwei Hotspots der amerikanischen Forschung. Die Unis verfügen über hunderte Millionen an Forschungsgeldern, wobei Industrie, Militär und großzügige Spender hier eine wichtigere Rolle spielen als in Deutschland. Für die USA-Serie im Deutschlandradio Kultur habe ich mich an den Unis umgehört: Wie findet das Geld seinen Weg zu den Forschern, und welche ethischen Tücken hat das? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 14.7.2016 | 19:30 | 28 Min.

What will it take to get plastics out of the ocean?

fischernetzeFrom drones to filters to gigantic cleaning arrays, innovators are working to reduce the threat thousands of tons of trash pose to marine ecosystems. But how realistic are their plans, and how much of a difference will they be able to make? Read my article on Ensia

An Earth Journalism Network Future Oceans Story, re-published under CC-BY on Vox | Energy and Environment, GreenBiz, and BusinessInsider. Many thanks to my editors Maggie Mazzetti (Earth Journalism Network) and Mary Hoff (Ensia)!

Abgehoben

abhebenSeit jeher träumen die Menschen vom Fliegen, besonders die Bewohner der Industrieländer genießen heute die Vorteile des weltweiten Luftverkehrs. Die Branche wächst und wächst, die Zahl der Passagiere und Länge der Strecken steigt. So gelangen Fluggäste von A nach B, aber auch Kohlendioxid, Stickoxide und Wasserdampf in die Atmosphäre. In zunehmendem Maße trägt das zum Klimawandel bei. Wie lässt sich der Konflikt zwischen wirtschaftlichem Erfolg und Umweltschutz lösen?

„Abgehoben“: Ein dreiteiliges Feature über den Traum vom Fliegen mit Gerhard Richter und Moritz von Rappard (Regie) im Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen

Teil 1: Die Flugmeile und ihr Preis
Von Anja Krieger und Gerhard Richter | 6.1.2015 | 19:30
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Teil 2: Wie der Mensch die Vögel überflügelte
Von Gerhard Richter | 7.1.2015 | 19:30
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Teil 3: Der Traum vom grünen Fliegen
Von Anja Krieger | 8.1.2015 | 19:30
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Bild: Am Flughafen von Samos, 1981

Die Tränen der Meerjungfrau

Artikel über Hans van Weenens Funde in Het Vrije Volk 1 März 1975 640px
Hans van Weenen ist Anfang Zwanzig, als er am Strand seines holländischen Heimatorts Castricum kleine weiße Kügelchen aufliest: Plastik-Pellets für die Produktion, auf dem Weg in die Fabrik verloren gegangen. Es sind die Siebziger, die Lokalzeitung bringt einen langen Artikel. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Bis die internationale Presse über Müllwirbel aus Plastik in den Ozeanen berichtet, vergehen drei Jahrzehnte. Im vierten beginnt Boyan Slat, ein junger Erfinder aus Delft, an einer Konstruktion zu werkeln, die die Meereswirbel reinigen soll. Doch Hans van Weenen ist sich sicher: Es braucht andere Lösungen. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 19.8.2014 | 29 Min.

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Ökonomie des Teilens

fairteiler

Die Gleichung ist einfach: Immer mehr Arbeit für immer mehr Waren ergibt immer mehr Geld und immer mehr Wohlstand. Doch mittlerweile haben sich zahlreiche Gruppen gebildet, die eine andere Ökonomie leben oder erleichtern wollen – beispielsweise durch Tausch und Leihen statt mehrfachem Besitz. Über das Internet können wir nicht nur Bits und Bytes, Musik und Fotos, Videos und Gedanken teilen, sondern auch ganz reale Dinge: Autos, Bücher, Zimmer, die Bohrmaschine und vieles mehr. Aber kann das die Gesellschaft wirklich verändern? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Forschung und Gesellschaft | 27.3.2014 | 30 Min.

Das Klima nachbauen

gletschersee
Toncollage: Stimmen aus dem Feature

Auf dem Potsdamer Telegraphenberg simulieren Forscher die Zukunft. Sie bauen die Erde im Computer nach. Statt Vorhersagen liefern sie Projektionen, die angereichert mit den Daten von Satelliten, Bohrkernen, Messstationen und Statistiken immer umfangreicher werden. Immer präziser bilden die Modelle die Vergangenheit nach. Liegen sie auch im Blick nach vorne richtig? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Forschung und Gesellschaft | 13.02.2014 | 28 Min (Audio nicht mehr online)

Mikroplastik in jeder Muschel

juister strand

Toncollage: Stimmen aus dem Feature

Auf der niedersächsischen Nordseeinsel Juist setzen sich Einwohner, Politiker und Umweltschützer gegen verschmutzte Strände ein. Vor allem Plastik wird zunehmend angetrieben. Jedes Jahr kurz vor Beginn der Saison wird der Strand aufgeräumt. Und dabei fallen den Insulanern so einige Geschichten ein – wie die von den weißen Turnschuhen, die einst die Insel überschwemmten. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Länderreport | 14.05.2013 / 13.11.2013 (Wdhlg.) | 17 Min (Audio nicht mehr online)

Die Entmüllung der Meere

gunnar

Die Produktion steigt, Jahr für Jahr gelangt mehr Plastikmüll in Flüsse, Seen und Ozeane. An Ideen, was man dagegen tun kann, mangelt es nicht: Vom biologischen Abbau über Plattformen zur Reinigung der Meere bis zu Müllfischen und Recycling reichen die Vorschläge. Doch welche der Strategien funktionieren? Beitrag nachlesen

Deutschlandfunk | Wissenschaft im Brennpunkt | 7.4.2013 | 27 Min

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Das grüne Internet

rostige Windraeder

Toncollage: Stimmen aus dem Feature

Mehr und mehr Daten wandern in die Cloud, die Datenwolke. Das digitale Universum expandiert in rasender Geschwindigkeit und frisst immer mehr Ressourcen und Energie. Ist ein „grünes Internet“ vorstellbar, und wenn ja, wie könnte es aussehen? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Forschung und Gesellschaft | 3.1.2013 | 19:30 | 29 Min (Audio nicht mehr online verfügbar)

Reise ins digitale Nirwana

Digitalnirwana

Wir können heute ständig online sein. Was für Momente und Zustände erleben wir in der Welt hinter dem Bildschirm? Erfahren wir Zeitlosigkeit, Gemeinschaft und Freiheit – oder setzt uns die ständige Möglichkeit, ans Netz zu docken, unter Stress? Im Feature erzählen Kathrin Passig, Hartmut Rosa und Schülerin Lisa, was die Faszination der Bildschirme für sie bedeutet. Beitrag nachlesen

hr2kultur | Funkkolleg Medien | 2.3.2013 | 26. Min.

Bioplastik statt Jutebeutel? Das Versprechen der Ökokunststoffe

Bioplastik-Forschung im Labor der BASF in Ludwigshafen. Foto: Anja Krieger. Keine freie Lizenz.

Plastik galt einmal als Material der Zukunft, leicht, günstig, universell einsetzbar. Heute sind Kunststoffe in Verruf geraten. Das Versprechen von Bioplastik klingt da verführerisch: Die Vorteile des Plastik nutzen zu können, ohne Gesundheit und Umwelt zu gefährden. Doch die Ökobilanz der Biokunststoffe ist durchwachsen. Wo liegt ihre Zukunft? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Forschung + Gesellschaft | 26.4.2012 | 28 Min

Bioplastik statt Jutebeutel? Das Versprechen der Ökokunststoffe weiterlesen

Der Plastikstrand von Hawaii

Kamilo beach clean-up

O-Ton Megan Lamson aus dem Feature

Das Meer treibt die Reste der Wohlstandsgesellschaft wieder an Land. Sogar auf den Inseln von Hawaii ist der Sand von winzigen Kunststoffteilchen durchsetzt. Während Umweltschützer tapfer gegen die Plastikflut kämpfen, versuchen Ozeanografen zu verstehen, wie der Müll die Meere durchquert. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Weltzeit | 7.7.2011 | 15 Min. (Audio nicht mehr online verfügbar)
radiobremen | Mare Radio | Wdhlg.

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