Der Plastikstrand von Hawaii

Kamilo beach clean-up

O-Ton Megan Lamson aus dem Feature

Das Meer treibt die Reste der Wohlstandsgesellschaft wieder an Land. Sogar auf den Inseln von Hawaii ist der Sand von winzigen Kunststoffteilchen durchsetzt. Während Umweltschützer tapfer gegen die Plastikflut kämpfen, versuchen Ozeanografen zu verstehen, wie der Müll die Meere durchquert. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Weltzeit | 7.7.2011 | 15 Min. (Audio nicht mehr online verfügbar)
radiobremen | Mare Radio | Wdhlg.

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Datenjournalismus: Bedrohte Fischarten

„Which Fish are Ok to Eat?“ heißt eine Infografik zu Speisefischen, die auf dem Datenblog des Guardian erschienen ist. Sie zeigt nach Herkunft, welche Fischarten bedroht sind und besser nicht auf dem Teller landen sollten: Unter anderem Aale aus der Fischzucht und Gelbflossenthunfische aus dem Atlantik. Grundlage sind Daten der Marine Conservation Society vom Januar 2011, von Greenpeace und SeaFood Watch. „Datenjournalismus: Bedrohte Fischarten“ weiterlesen

eHealth in Jordan: SOHITCOM

On the bus to last year’s ICTD2010 conference in England I met Islam and Daher from Jordan. They work for the project SOHITCOM, a web and mobile e-Health project aimed at providing medical information for mothers in rural areas. I finally got around to edit the interview, in which Islam explains the strategy of the service. Here it is:

Interview with Islam Ahmad of SOHITCOM Jordan on their e-Health project at ICTD2010 (8 minutes)

More on SOHITCOM:
Slideshare presentation by SOHITCOM team leader Edward Fraser on ICT4D Middle East and project summary

Data as yarn in the net

At DMY festival, Miriam Zink showed „the colours of music“ – a witty data visualisation project: She asks visitors for their favorite songs and then visualizes speed, genre, and the person’s gender in ‚diagrams‘ made of sewing thread. To me, it’s a cool inverse version of how we usually think of data visualisations, as taking aspects from our real, ‚analogue‘ lives and turning them digital. But ‚inverse‘ is the wrong word, not only because our musical tastes are not exactly digital. Why shouldn’t a data visualisation be a real-life, three-dimensional, hand-made object, rather than a digital image or animation? Miriams installation has this ironic twist to it, because the data she uses is the basis for an object that is pretty, but not exactly informative. Beautiful un-understandable information.

Analogue data sets:
Information is beautiful
The People’s Choice Music

Digitales vom DMY-Festival

Das Gehäuse von Laptops, der Aufbau einer Smartphone-App oder das Interface von Webseiten: Design begleitet unser Leben in der realen wie digitalen Welt. Dass derzeit besonders viele gemeinsame Ideen durch die offene Schnittstelle zwischen Design-Szene und digitalem Diskurs fließen, konnte man auf dem DMY-Festival in Berlin erleben. Dort gab es nicht nur Möbel und Lampen, sondern auch offene Daten, frei lizensierte Designs, Kopiertes und Selbstgemachtes. Breitband beleuchtet zum Design-Festival die Rolle von Design als Kulturtechnik und als Kernelement einer digitalen Gesellschaft. >> Mp3 hören „Digitales vom DMY-Festival“ weiterlesen

Undersea Cable Maps

Check out these Undersea Cable Maps for Africa by Steve Song of the Shuttleworth Foundation. The latest one is an outlook of what cables could provide Africa with data by 2013, indicating the ones already active:

Sub-saharan Undersea Cables in 2013 – maybe (version 29) by Steve Song on Flickr, CC-by

The English Wikipedia has an interesting article on submarine communications cables and their history. On the question of the environmental impact of undersea cables, it cites this report (page 29 forward).

The Guardian published a World Map of Undersea Cables in 2008 including context info. Greg’s Cable Map mashes information from Wikipedia and the Web and is regularly updated. It’s a pretty cool and detailed map, giving you the names of cables, landings, and more info on each one of them.

Open Source in der Welt der Dinge

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in anderen Bereichen als nur Software funktioniert, diese These haben wir in dieser Breitband-Sendung untersucht. Das Global Village Construction Set entwickelt vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne. Beim Ein-Chip-Computersystem Arduino werden digitale Geräte zur Bastelware. Und auch in Unternehmen hält der Open-Source-Gedanke Einzug. Die Firma Premium-Cola veröffentlicht ihre Produktionsprozesse als „offenes Betriebssystem“.
Über „Peer-to-peer“-Produktion und Nutzwert sowie Utopie versus Realitätssinn solcher Open-Source-Projekte spricht Philip Banse mit Michel Bauwens von der P2P-Foundation. >> Zum Breitband-Topic und zur Mp3

Bilder: Livetrac2 @ Open Source Ecology / Montage: Moritz Metz

Netzdebatte auf der re:publica11


Kübra Gümüsay über ihr Blog „Ein Fremdwörterbuch“

Auf der re:publica waren das Team von Redaktion und Alltag für die Netzdebatte der Bundeszentrale für politische Bildung unterwegs. Mit der ägyptischen Bloggerin Noha Atef sprachen wir über Netz-Opposition gegen repressive Regimes, Feministin Jaclyn Friedman erklärte uns, wieso die Frauenfrage im Netz noch nicht gegessen ist und die deutsch-türkische Journalistin Kübra Gümüsay gab Einblick in eine Blogosphäre, der man auf Veranstaltungen wie der re:publica eher noch selten begegnet. In weiteren Interviews ging es um Freifunk, Datenschutz, offenes Regieren und den ‚arabischen Frühling‘.