“Futures of Technologies in Africa”

A freely available book focussing on technology and business in Africa was recently published by the Netherlands Study Centre for Technology Trends (STT): „Futures of Technologies in Africa“ by Jasper Grosskurth
The editors stress that their approach is not a strict scientific one but rather a way of gathering ideas about innovative approaches for using technologies in development in and for Africa. The book is based on interviews, workshops and research in various countries on the continent, and presents an analysis of the present as well as future scenarios and science fiction. Via Hapee de Groot

Source:
STT Netherlands Study Centre for Technology Trends / Jasper Grosskurth, http://www.stt.nl, 2010; CC-by-nc-nd 3.0

Übers Schummeln

Besprechung für die Sendung „Breitband

Der Games Culture Circle ist eine interdisziplinäre Talkshow, die die Schnittstellen zwischen Gaming, Kunst und Gesellschaft ausloten will. Bei der aktuellen Veranstaltung ging es ums Thema Cheating – also darum, den Verlauf eines Computerspiels in nicht vorgesehener Weise zu beeinflussen. Ich habe mich in die Veranstaltung geschummelt… >>Hören

Wem hilft Map Kibera?

Die Journalistin Antje Diekhans hat sich für DRadio Wissen in Kibera umgehört, was die Leute von der virtuellen Karte des Slums in Nairobi, der Map Kibera, halten. Nur wenige Leute, die sie dort getroffen hat, kannten das Projekt überhaupt. Man brauche so eine Karte nicht, sagten andere. Die Bewohner von Kibera kennen ihr Viertel, und auch Diekhans‘ Erfahrung ist: Wer auf der Straße fragt, findet seinen Weg. Nützt Map Kibera also nur Hilfsorganisationen und Slumtouristen? Derzeit sieht es so aus. Doch Diekhans sieht auch Potential. >>Zum Gespräch auf DRadio wissen

Broadband via TV antena for rural towns

In Tasmania, analog TV antenas are going to be used to deliver broadband internet, reports engadget:

„Put simply, Ngara uses the broadcast towers that already exist in rural towns that receive television signals, and then with a new set-top box and a modified TV antenna, it’s able to funnel broadband internet into faraway homes.“

The technology is currently tested by the Australia’s Commonwealth Scientific and Industrial Research Organization (CSIRO), but is still a couple of years from a commercial stage, according to the article.

Ein Slum kartiert sich selbst

Für DRadio Wissen Medien

Weiße Flecken auf der Landkarte? Das sind doch Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Als es noch keine Satelliten gab, die unsere Erdoberfläche zentimetergenau vermessen und noch kein Google Maps, die uns jede Straße der Welt in Sekundenschnelle auf dem Computerbildschirm anzeigt. Doch wer sich Kibera auf Google Maps anschauen will, einen der größten Slums Afrikas, der findet nur einen großen, grauen Fleck. Offizielle Karten der Siedlung am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi gab es bisher nicht. Nun haben die Bewohner das selbst geändert – mit der partizipativen Kartenapplikation OpenStreetMap. >>Beitrag hören

Technologie-Transfer: Emanzipation statt Import

Der Transfer von Technologien für Entwicklungshilfe-Projekte verläuft zu einseitig. Das kritisierten Teilnehmer auf der Fachkonferenz ICTD2010.

Von Anja Krieger und Stefanie Otto

Wie können Informations- und Kommunikations-Technologien ärmeren Regionen helfen? Wie lässt sich die digitale Kluft überbrücken? Um diese Fragen ging es Mitte Dezember bei der Fachkonferenz ICTD in London. Dabei wurde deutlich: Entwicklungszusammenarbeit muss endlich auf Augenhöhe stattfinden – auch im Bereich neue Technologien. Viele Hilfsprojekte versagen, weil nicht verstanden wird, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen. In ärmeren Ländern entstehen dabei mehr und mehr eigene Lösungen – mitunter so innovativ, dass sie weltweit erfolgreich sind. „Technologie-Transfer: Emanzipation statt Import“ weiterlesen

Wie ein Slum in Nairobi aus dem Schatten tritt

Von Stefanie Otto und Anja Krieger.

Wer helfen will, braucht Daten. Der Slum Kibera in Nairobi jedoch existierte auf Karten nicht. Die Bewohner haben das geändert, dank freier Software von Openstreetmap.

Kibera ist ein mystischer Ort. Eine Millionen Menschen leben Gerüchten zufolge in diesem Slum am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Medien berichten von Unruhen und katastrophalen Lebensbedingungen. Hilfsgelder verschwinden angeblich wie in einem schwarzen Loch. Und glaubt man Tom Tykwers Film Soul Boy, so werden in Kibera unschuldige Menschen von Hexen verflucht. >>Zum Artikel auf ZEIT Online

“Buy this satellite”

Aktivisten wollen einen Satelliten kapern – für die gute Sache

Für den DRadio Wissen NetzReporter

Terrestar ist pleite. Dabei besitzt die Firma den ausgereiftesten Satelliten, der um die Erde kreist. Jetzt wollen die Mitglieder der Initiative A human right den Erdtrabanten für die gute Sache übernehmen. Mit der Kampagne „Buythissatellite“ sammelt die Gruppe um Ingenieur Kosta Grammatis Spenden, um Terrestar den Satelliten abzukaufen. Er soll Weltregionen, die noch kein Netz haben, Zugang verschaffen. Ob das funktioniert?
>Beitrag hören

Technologie-Transfer

Für DRadio Wissen Agenda

Vom 13. bis 16.12. fand in London die Fachkonferenz ICTD2010 statt. Es ging um die digitale Kluft und die Frage, wie man Internet, Mobiltelefone oder andere Technologien in ärmeren Regionen einsetzen kann, um Probleme wie Armut, mangelnde medizinische Versorgung oder Bildung anzugehen. Wie können Informations- und Kommunikationstechnologien solche Probleme lösen helfen? Wie lässt sich die digitale Spaltung überwinden? „Technologie-Transfer“ weiterlesen