Plastikmüll im Meer: Zahlen und Größen im Vergleich

Zum Thema Plastik in den Ozeanen finden sich in den Medien eine Menge verschiedener Zahlen. Das ist mein Notizzettel, um verschiedene Schätzungen und Infos aus dem Netz zu vergleichen.

In diesem Post geht es um Angaben, die sich auf die Weltmeere insgesamt beziehen. Im nächsten Post vergleiche ich die, die zu bestimmten Teilen des Meers zu finden sind.

Diese Liste verändert sich immer mal wieder. Mit Klick auf die roten Wörter gelangt man zur Quelle. Über Hinweise auf Fehler oder fehlende Infos freue ich mich. Letzte Änderung: 12.12.2014

Plastikmüll im Meer: Zahlen und Größen im Vergleich weiterlesen

Bioplastik zum Selberkochen

Mit Zutaten aus dem Supermarkt Kunststoff herstellen

Beitrag auf Dradio Wissen

Im Pazifik rotiert ein Müllwirbel, der Berg aus Plastik wächst. In Teilen des Meeres wird mittlerweile sechsmal soviel Plastik wie Plankton gefunden, heißt es im Film „Plastic Planet“ [Anmerkung: Diese Angabe ist umstritten, siehe unten1]. Auf den Alltag der Mehrheit hat das wenig Auswirkung: Wir trinken weiter aus PET-Flaschen und bringen unsere Einkäufe in Plastiktüten heim.

Eine Alternative könnte Bioplastik aus abbaubaren Materialien sein.2 Industriell hat sich das zwar noch nicht durchgesetzt. Doch es ist gar nicht so schwer, kompostierbaren Kunststoff herzustellen. Das geht sogar in der heimischen Küche, wie einige Berliner Bastler zeigen. Ausgestattet mit Werkzeugen, die jeder zuhause hat, und Zutaten aus dem Supermarkt, kochen sie sich ihr Bioplastik selbst.

 

1Die Angabe aus dem Film „Plastic Planet“ bezieht sich nur auf einen der großen Müllstrudelwirbel und beruht auf einer Schätzung von Charles Moore für das Jahr 1998. Moores Plastik-Plankton-Verhältnis beruht auf Stichproben aus dem Oberflächenwasser und schließt nur Zooplankton, kein Phytoplankton ein. Die Schätzung wurde immer wieder zitiert, aber auch kritisiert. Zehn Jahre später betrage das Verhältnis 60:1, schätzt Moore im Buch zum Film „Plastic Planet“.

2Dass kompostierbares Plastik voraussichtlich keine Lösung für das Müllproblem der Meere darstellt, musste ich bei der Recherche für das Feature „Bioplastik statt Jutebeutel?“ (Deutschlandradio Kultur 2012) feststellen. Hier das Fazit: