Undersea Cable Maps

Donnerstag, 26. Mai 2011

Check out these Undersea Cable Maps for Africa by Steve Song of the Shuttleworth Foundation. The latest one is an outlook of what cables could provide Africa with data by 2013, indicating the ones already active:

I’ve collected a couple of more links on undersea cable maps here on ICTD.de.

Map: Sub-saharan Undersea Cables in 2013 – maybe (version 29) by Steve Song on Flickr, CC-by.

Wem hilft Map Kibera?

Dienstag, 11. Januar 2011

Die Journalistin Antje Diekhans hat sich für DRadio wissen in Kibera umgehört, was die Leute von der virtuellen Karte des Slums in Nairobi, der Map Kibera, halten. Nur wenige Leute, die sie dort getroffen hat, kannten das Projekt überhaupt. Man brauche so eine Karte nicht, sagten andere. Die Bewohner von Kibera kennen ihr Viertel, und auch Diekhans’ Erfahrung ist: Wer auf der Straße fragt, findet seinen Weg. Nützt Map Kibera also nur Hilfsorganisationen und Slumtouristen? Derzeit sieht es so aus. Doch Diekhans sieht auch Potential. >>Zum Gespräch auf DRadio wissen

Map Kibera – Ein Slum kartiert sich selbst

Montag, 10. Januar 2011

Für DRadio wissen Medien

Weiße Flecken auf der Landkarte? Das sind doch Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Als es noch keine Satelliten gab, die unsere Erdoberfläche zentimetergenau vermessen und noch kein Google Maps, die uns jede Straße der Welt in Sekundenschnelle auf dem Computerbildschirm anzeigt. Doch wer sich Kibera auf Google Maps anschauen will, einen der größten Slums Afrikas, der findet nur einen großen, grauen Fleck. Offizielle Karten der Siedlung am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi gab es bisher nicht. Nun haben die Bewohner das selbst geändert – mit der partizipativen Kartenapplikation OpenStreetMap. >>Beitrag hören

Technologie-Transfer: Emanzipation statt Import

Montag, 03. Januar 2011

Der Transfer von Technologien für Entwicklungshilfe-Projekte verläuft zu einseitig. Das kritisierten Teilnehmer auf der Fachkonferenz ICTD2010.

Von Anja Krieger und Stefanie Otto

Wie können Informations- und Kommunikations-Technologien ärmeren Regionen helfen? Wie lässt sich die digitale Kluft überbrücken? Um diese Fragen ging es Mitte Dezember bei der Fachkonferenz ICTD in London. Dabei wurde deutlich: Entwicklungszusammenarbeit muss endlich auf Augenhöhe stattfinden – auch im Bereich neue Technologien. Viele Hilfsprojekte versagen, weil nicht verstanden wird, was die Menschen vor Ort wirklich brauchen. In ärmeren Ländern entstehen dabei mehr und mehr eigene Lösungen – mitunter so innovativ, dass sie weltweit erfolgreich sind. (weiterlesen…)

Wie ein Slum in Nairobi aus dem Schatten tritt

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Von Stefanie Otto und Anja Krieger

Wer helfen will, braucht Daten. Der Slum Kibera in Nairobi jedoch existierte auf Karten nicht. Die Bewohner haben das geändert, dank freier Software von Openstreetmap.

Kibera ist ein mystischer Ort. Eine Millionen Menschen leben Gerüchten zufolge in diesem Slum am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Medien berichten von Unruhen und katastrophalen Lebensbedingungen. Hilfsgelder verschwinden angeblich wie in einem schwarzen Loch. Und glaubt man Tom Tykwers Film Soul Boy, so werden in Kibera unschuldige Menschen von Hexen verflucht. >>Zum Artikel auf ZEIT Online