Euch vermeiden, mich verlieren

Die Stadt der Zukunft ist vernetzt. Sie verbindet Menschen effizient mit Dingen, mit Orten und anderen Menschen. Doch es geht auch anders, als es die Smart-City-Logik will.

Statt besonders effektiv von A nach B zu fahren, kann man sich in der Stadt wunderbar verlieren und aus dem Weg gehen. Und auch dafür gibt es eine App: Mit “Hell is other people”, frei nach Sartres „die Hölle, das sind die anderen“, sieht man auf einer Karte, wo man seine (Foursquare-)Freunde bestmöglichst vermeiden kann. “Drift” will dem Flaneur helfen, sich in seiner gewohnten Umgebung zu verlaufen.

Ich habe die Apps ausprobiert, dabei allerlei Dadaistisches erlebt und mit Moritz von Rappard, der sich bestens in der Kunst des Flanierens auskennt, darüber gesprochen, wie subversiv solche Apps eigentlich wirklich sind – und was noch viel, viel subversiver wäre – die „analoge Senke“.

Vor der Reportage bei Breitband gibt es Ausschnitte aus Marina Schweizers Interview mit dem Erfinder von „Hell is Other People“ zu hören:

Nachhaltigkeit für die Hosentasche

Umweltbewusst und „fairer“ leben ist in der Praxis ziemlich kompliziert. Aber es gibt ja für alles eine App. Jetzt sollen Smartphone-Apps auch helfen, sich im Alltag besser zu entscheiden, um nachhaltiger zu handeln.

Die kleinen Anwendungen scannen unterwegs Barcodes, vermitteln ökologische Zusammenhänge, errechnen CO2-Bilanzen und liefern Informationen zu Produkten und Händlern.

Für DRadio wissen habe ich mit einigen Apps einen kleinen Selbsttest gemacht. Bei Zeit online und dem BNE-Portal der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gebe ich einen Überblick zu den verschiedenen Apps.
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