Übers Schummeln

Games Culture Circle diskutiert das Cheating
Auf Breitband
Der Games Culture Circle ist eine interdisziplinäre Talkshow, die die Schnittstellen zwischen Gaming, Kunst und Gesellschaft ausloten will. Bei der aktuellen Veranstaltung ging es ums Thema Cheating – also darum, den Verlauf eines Computerspiels in nicht vorgesehener Weise zu beeinflussen. Ich habe mich in die Veranstaltung geschummelt… >>Hören

Palestine läutet zur Transmediale

erschienen bei den Blogpiloten

Laserinstallation von Yvette Mattern vor dem Haus der Kulturen der Welt

Charlemagne Palestine sitzt im Glockenturm des Carillion vor dem Haus der Kulturen der Welt. Draußen fegt ein Schneesturm durch die Dunkelheit. Wir stapfen durch den frischen Pulverschnee, bleiben vor dem Kanzerlinnenamt stehen und schauen rüber zum Turm. Normalerweise stellt ihn die schwangere Auster in den Schatten. Doch heute ist die Nacht des Glockenturms, alle werden sich an ihn erinnern. Weiter…

Zukunftsvisionen mit Jean Luc

Think Tanker “Jean-Luc und die Singularität vorm falschen Fenster” hieß das offene Think Tank, das dieses Wochenende im HAU 1-Theater in Berlin stattfand.

Organisiert vom atoms&bits-Netzwerk ging es um Medienwandel und die Frage, wie Netztechnologien die Welt verändern. Zu den Mitdenkern gehörten “Slow Media“-Manifestantin Sabria David, iRights-Redakteur Matthias Spielkamp und Technik-Baustler Philip Steffan.

Eindrücke vom ersten Tag und Zukunftsvisionen von gestern und heute kann man hier bei den Blogpiloten nachsehen.

 

Ein Spreeufer für Kreuzberg

Spreeufererschienen in: taz, die tageszeitung

Der Bezirk will einen bis zu 20 Meter breiten, öffentlich zugänglichen Uferstreifen. Kritiker finden das unwürdig – ein Bürgerentscheid hatte 50 Meter gefordert.

Schon Ende des Jahres 2010 soll man in Kreuzberg entlang der Spree spazieren können. Das versprach Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) am Donnerstagabend auf der öffentlichen Vorstellung der Planungsleitlinien für den Bereich von der Schillingbrücke am Ostbahnhof in Richtung Oberbaumbrücke bis zur Köpenicker Straße 10a.

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1989 – The year that changed Europe

Roland Jahn in "The year that changed Europe" by Patrick Becker/Tipik1989 was the year that changed Europe. 20 years later, filmmaker Patrick Becker revisits eleven transformed countries in Central and Eastern Europe. He interviews people who were at the forefront of democratic change, from a border guard in Hungary to participants of student demonstrations in Prague.

Becker’s eleven short documentaries take you through Eastern Europe and the lives and stories of those involved: How do people active in the tearing down of the iron curtain remember this historic year in retrospective? How has it changed and shaped their lives? The documentaries, funded by the European Commission and produced on behalf of Tipik communication agency, are subtitled in all 22 European languages. You can watch them here.

I contributed the research on the eyewitnesses for the Berlin episode. 1989 – The year that changed Europe weiterlesen

Bausteln für eine bessere Welt

erschienen auf: BlogpilotenAus Bauknecht wird Blumentopf. Foto: Anja Krieger

Um eine “neue Kultur des Selbermachens” und darum, wie man per Netztechnologien die Gesellschaft verändern kann, geht es dieses Wochenende auf dem atoms&bits-Camp. “Web Hippies” nennt Jay Cousins die Teilnehmer augenzwinkernd. Der britische Erfinder ist selber einer und probiert auf dem Festival mit Teilnehmern einen der Ansätze aus, das “Bausteln”: Aus vermeintlichem Müll, den Teilen einer alten Waschmaschine, entstehen in zwei Tagen neue Produkte – “Upcycling” statt Recycling.

 
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Zusammen arbeiten und Spaß dabei haben

Coworking im Betahaus Office. Foto: Daniel Seifferterschienen in: taz, die tageszeitung

COWORKING Viele Freiberufler arbeiten gemeinsam. Auf dem Festival atoms&bits reden sie darüber

Als sich Andrea Hötzeldt vor zwei Jahren als Politikberaterin selbstständig machte, veränderte sich ihr Alltag grundlegend. Sechs Jahre lang hatte sie als Festangestellte im Büro einer politikwissenschaftlichen Forschungseinrichtung gearbeitet. Dort gab es einen geregelten Arbeitsalltag, Austausch mit den Kollegen und gemeinsame Mittagessen. Nun fielen diese Strukturen weg. Zuhause und im Internetcafé fehlte ihr das kreative Umfeld, in den Büros ihrer Auftraggeber fühlte sie sich nicht zugehörig. Erst als sie Anfang des Jahres vom Betahaus in Kreuzberg hörte, einem gemeinsamen “Arbeitsraum für Kreative”, fand sie, was sie suchte. Artikel lesen…

Die Piraten der Lüfte

Installation eines Routers. Foto: Franziska Donath www.franziskadonath.comerschienen in: taz, die tageszeitung
Zusammen mit Stefanie Otto

Die Freifunk-Initiative hat in Berlin das größte öffentliche Netz der Welt aufgebaut. Nun will sie mit der Piratenpartei die Idee weiterentwickeln.

Eine Bar auf der Skalitzer Straße in Kreuzberg: Jana Wisniowska sitzt draußen an ihrem Laptop und ruft ihre E-Mails ab. Bezahlen muss die 38-jährige Friedrichshainerin dafür nicht. Sie braucht auch kein Passwort vom Barmann. Jana surft in einem freien, von Bürgern selbst aufgebauten Funknetz – dem “Freifunk”. Artikel lesen…

Text für Produktdesign: Caras Coffeeshops

caras Floor5 hat die Produkte der Caras Coffeeshops neu gestaltet, und ich durfte mittexten. Das neue Design basiert auf assoziativen Begriffen zum jeweiligen Produkt. Neben dem Mermaid Proof Seafood Sandwich helfen das Hot Chick und das Happy Veggie Sandwich gegen Magenknurren. Kaffee wird zur pinken Heart Warming Magic Love Potion, für Kaltgetränke und Polizeibeamte hat Caras natürlich auch seriöse hellblaue Becher vorrätig. Nach Hause tragen können Caras-Kunden ihre Goodies in einer schönen Carasmatic Wonder Bag.

Berlins wilde Boheme

BS28-29-11-08_081Alle zwei Monate wird das Oxymoron in den Hackeschen Höfen zur Zeitmaschine in die 20er Jahre. Dann trifft sich hier die “Bohème Sauvage”, die wilde Boheme, und lässt die sagenumwobenen 20er Jahre wieder auferstehen. Die von Organisatiorin Else Edelstahl und der Gesellschaft für Mondäne Unterhaltung ausgehaltene Veranstaltung ist dermaßen beliebt, dass regelmäßig schon Tage vorher alle Karten aus sind. Wer kurzfristig mit auf Reise in die Roaring Twenties kommen möchte, hat nur eine Chance: Früh da sein. Berlins wilde Boheme weiterlesen