“Wir verdienen eine bessere Lösung”

Mittwoch, 25. Februar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Lehrergewerkschaft weist Angebot des Senats als unzureichend und ungerecht zurück

Das Angebot des Senats zur Verbesserung der Situation der Lehrer ist laut Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eine medienstrategische “Mogelpackung”.
Am 17. Februar hatte der Senat eine Verbesserung der Gehälter bis zu 1200 Euro monatlich beschlossen. Das entspricht einer Steigerung von über 40 Prozent. Die Vorsitzende des Lehrerverbands Rose-Marie Seggelke sagte gestern, bei der anschließenden “Neiddebatte” sei außen vor geblieben, dass nur wenige Lehrer tatsächlich von den versprochenen Gehaltserhöhungen profitieren. Der Beschluss ergäbe “für einen Großteil der angestellten Lehrkräfte keinerlei Verbesserung”. Mehr…

ACUD in Not

Dienstag, 10. Februar 2009

erschienen am 10.2.2009 in: Neues Deutschland

Der Kunstverein steht offenbar vor der Insolvenz

Das ACUD bangt um seine Existenz. Der Kulturverein steckt schwer in den Schulden und wird voraussichtlich Insolvenz anmelden müssen.
Die desolate Lage bestätigte Torsten Wunderlich, künstlerischer Leiter des Kunsthauses in der Veteranenstraße: “Der Verein ist in extremen Schwierigkeiten.” Laut Wunderlich, der die künstlerische Leitung erst vor zwei Wochen übernommen hatte, kann der Verein seine laufenden Kosten nicht mehr decken. Mehr…

Lost in 36

Freitag, 06. Februar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

…beim ersten Berliner Filmtablequiz

In welchem Film wohnt eine Frau in einem Heizkörper? Während Geli, Gregor und ihre Kollegen vom Team Fritzi Hoppe noch grübeln, ist Moderator Rex Kramer schon bei der nächsten Frage. Der passionierte Filmliebhaber ist Organisator und Moderator des Ersten Berliner Filmtablequiz im SO 36. “Die Hälfte der Fragen könnte ich selber nicht beantworten”…Weiter…

Abwanderung in vollem Gange

Mittwoch, 04. Februar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Schulleiter unterstützen bundesweite Regelung der Lehrer-Gehälter (Interview)

“Viele Leute kennen ihre Rechte nicht”

Dienstag, 03. Februar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Die Wohlfahrtsverbände schicken zum “Monat der Beratung” einen Informationsbus auf Tour

Der Beratungsbus der Wohlfahrtsverbände fährt im Februar wieder durch die Bezirke von Mitte bis Marzahn. Mitarbeiter verschiedener Beratungsstellen informieren zu Themen wie Hartz IV, Schulden oder drohender Wohnungslosigkeit. Dieser Tage steht der Bus gegenüber dem Jobcenter Neukölln an der Silbersteinstraße. Vor dem Eingang haben die Mitarbeiter der gemeinnützigen Gesellschaft zur Betreuung Wohnungsloser und sozial Schwacher mbH (GEBEWO) einen kleinen Stand aufgebaut, zu intensiveren Beratungen geht es aus der eisigen Kälte in den beheizten Bus. Weiter…

Glücksrad zur Armut

Mittwoch, 28. Januar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Geschätzte 17 000 Personen in Berlin sind spielsüchtig. Hilfe finden sie im Café Beispiellos

An Spielotheken vorbei zu gehen, fällt Frank G.* immer noch nicht leicht. Dabei ist der Glückspielsüchtige schon seit längerem “trocken”, wie er die Abstinenz nennt. Vor drei Jahren kam er das erste Mal ins Café Beispiellos in Kreuzberg, der einzigen Beratungsstelle für Glücksspielsüchtige in Berlin. Die Einrichtung des Caritasverbandes ist seit 21 Jahren Anlaufstelle für Glücksspieler. Mehr…

Im Labor des Avantgarde-Kochs

Donnerstag, 22. Januar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Cristiano Rienzner serviert “metaphorische Küche” am Oranienplatz

Cristiano Rienzner liebt Kontraste, in der Küche und im Leben. Deshalb betreibt der Avantgarde-Koch und Schüler des weltberühmten spanischen Kochmeisters Ferran Adrià seine Experimentalküche Taller nicht in Mitte, sondern am Kreuzberger Oranienplatz. Hier testet Rienzner seit zwei Jahren neue Kochverfahren und verkauft spezielle Zutaten und Werkzeuge für die ausgefallene “metaphorische Küche” à la Adrià. Serviert werden die Gerichte mit Namen wie “Seeteufel 3D” oder “Bangkok Dekadenz” im Edelrestaurant Maremoto am Strausberger Platz – ab stolzen 72 Euro für das 6-Gänge-Menü. Normalerweise ist die Küche des 38-jährigen Halbvenezianers also ein ziemlicher Luxus. Doch nun gibt es Gelegenheit, seine kleinen Kunstwerke zu günstigeren Preisen zu probieren. Mehr…

Kleine Schulden, große Krisen

Dienstag, 20. Januar 2009

erschienen in: Neues Deutschland

Seit zehn Jahren hilft die Kreuzberger Schuldnerberatung Menschen am finanziellen Abgrund

Einmal durchs vollgepackte Wartezimmer des Bezirksamts, den langen Gang hinunter und durch eine bunt beklebte Glastür – die Schuldner- und Insolvenzberatung Friedrichshain-Kreuzberg liegt im hintersten Eckchen des Rathauses Kreuzberg an der Yorckstraße. Doch wer knietief in der Schuldenfalle sitzt, tut gut daran, sich zu Susanne Wilkening und ihrem Team durchzufragen. Denn seit zehn Jahren beraten die Mitarbeiter der AWO hier verschuldete Privatpersonen und setzen alles daran, ihnen aus der Klemme zu helfen. Mehr…

Kein Gebot? Platte tot!

Samstag, 22. November 2008

mama-andy-borg-kleinDer Ort sieht so aus, wie er klingt: Tom Waits. Auf der Yorkstraße, abseits der Partyrouten Kreuzbergs, hat vor kurzem die Kollage aufgemacht, Verein für Kunst, Kultur und das gepflegte Massaker. Dort findet nun regelmäßig eine Aktion statt, die Schallplattenliebhaber erzittern lässt. (weiterlesen…)

16. Open Mike in Berlin

Freitag, 14. November 2008

erschienen in: quillp magazin

“Eine Stufe rauf. Nicht stolpern. Noch eine Stufe. Nicht gestolpert. Linksum! Text festhalten! Atmen! Ein, aus. Ein, aus, aus. Geradeaus. Links, rechts, links, rechts. Ist die Hose zu? Ist die Hose zu? Nicht ins Publikum! Stuhllehne greifen, Stuhl nach hinten ziehen. Hinsetzen. Stuhl nach vorne schieben. Text ablegen. Tischkante festhalten. Einatmen. Ausatmen. Blick heben. Lächeln. Ins Publikum schauen. Blick senken. Auf den Text schauen. Einatmen: Vorlesen.” Das hat Tina Ilse Gintrowski beim 15. Open Mike im letzten Jahr dann gemacht – und die Jury mit ihrem Beitrag überzeugt. Dieses Wochenende haben 22 junge Schriftsteller in Berlin die Chance, es ihr gleich zu tun. Mehr…