Der Fußabdruck unserer Gadgets


Wieso landen unsere Geräte so schnell auf dem Müll und in der Schublade, wenn ihre soziale und ökologische Bilanz so verheerend ist – und wie ändern wir das? Bei Breitband diskutiert Philip Banse mit Gästen. Ich habe die Talk-Sendung redaktionell vorbereitet.

Foto: Die Elektroschrotthalde Agbogbloshie in Ghana. Foto: Marlenenapoli, Wikimedia Commons, CC0

Matthias Bauer über Nerd-Gesundheit

Lange Nachtschichten vorm Bildschirm, wachgehalten von Kaffee und Koffein, schlechte Ernährung, wenig Schlaf: Für viele Hacker und Computer-Nerds ist der Körper ein System, das sie gern vernachlässigen, oder auch “eher so’n Ding, was man loswerden will in möglichst naher Zukunft, und sich uploaden, und dann ist alles ok.“ Das beobachtet Programmierer und Berater Matthias Bauer, der viel in der Szene unterwegs ist – und den Nerds wieder ihren Körper nahe bringen will.

Für Breitband

Open Source in der Welt der Dinge

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in anderen Bereichen als nur Software funktioniert, diese These haben wir in dieser Breitband-Sendung untersucht. Das Global Village Construction Set entwickelt vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne. Beim Ein-Chip-Computersystem Arduino werden digitale Geräte zur Bastelware. Und auch in Unternehmen hält der Open-Source-Gedanke Einzug. Die Firma Premium-Cola veröffentlicht ihre Produktionsprozesse als „offenes Betriebssystem“.
Über „Peer-to-peer“-Produktion und Nutzwert sowie Utopie versus Realitätssinn solcher Open-Source-Projekte spricht Philip Banse mit Michel Bauwens von der P2P-Foundation. >> Zum Breitband-Topic und zur Mp3

Bilder: Livetrac2 @ Open Source Ecology / Montage: Moritz Metz