„All Creative Work is Derivative“

I could watch this video forever. Such a beautiful illustration of how creativity is always based on inspiration, a continous process of copy and remix.

Made by Nina Paley and uploaded on the „questioncopyright“ channel. However, when it comes to that discussion, I can’t globally take sides. Conditions differ so much for different creative spheres, business models, even individuals.

It’s a big difference whether you need money for a large book project in advance, collectively produce it with editors and designers at a publishing house and then co-depend on sales. Or whether you freelance for a daily newspaper, do most of the work on your own, sell everything under Buy-Out conditions and hardly make a living. Those are just two of the many, many ways the reality of a creative might look like. Music, literature, art, journalism – even within these branches there are so many differences.

I don’t believe that the few successful crowdfunded films or podcasters living on Flattr money prove anything – yet. But one thing is for sure: Things will change, legally and economically. Our perceptions of creativity, originality and copying are already shifting. How fundamental will those changes be? That’s what the ongoing and coming struggles of interests, power, and cultures will decide. I’m really, really curious how this will all look like, ten years from now.

Stop Online Piracy Act, CC 4.0, Facebook-Lob

Medien und Meinungen für Breitband


Mp3

In der ersten Meldung beschäftigt uns SOPA, ein umstrittenes Gesetzes-Vorhaben zu Online-Piraterie, das gerade in den USA verhandelt wird. Unternehmen und Organisationen machen im Netz dagegen massiv mobil. Kritiker befürchten, dass der “Stop Online Piracy Act” das Web 2.0 unmöglich machen könnte und eine Infrastruktur für Zensur schaffe. Die geplanten Regelungen würden es den USA gestatten, Internetanbieter zur Sperrung von Webseiten zu zwingen, sobald der Verdacht besteht, dass das Urheberrecht oder Markenrecht verletzt worden ist.

Um Urheberrechte geht es auch in der zweiten Meldung. Creative Commons plant eine neue Version der Netz-Lizenzen. Denn mit dem System der derzeitigen CC-Lizenzen, Version 3.0, gibt es in der Praxis immer wieder Probleme. Die neue, vierte Version des Lizenzmodells soll schon vor dem ersten Entwurf öffentlich diskutiert werden. In etwa einem Jahr sollen die Creative Commons 4.0 Lizenzen der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Die dritte Meldung klingt sensationell: Deutsche Datenschützer loben Facebook! Denn Facebook drückt den deutschen Nutzern ihr neues Interface, die sogenannte Chronik nicht auf. Für den Zeitstrahl können sich Nutzer bewusst entscheiden, und dann noch eine Woche an ihr herumdoktorn, bevor alle sie sehen. Wegen der Datenmengen sehen die Datenschützer die Chronik aber gleichzeitig auch kritisch. Einige Nutzer sollen Facebook schon verlassen haben – abstellen kann man die Chronik, mit der auch alte Einträge wieder auftauchen, nicht mehr.

Open Source in der Welt der Dinge

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in anderen Bereichen als nur Software funktioniert, diese These haben wir in dieser Breitband-Sendung untersucht. Das Global Village Construction Set entwickelt vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne. Beim Ein-Chip-Computersystem Arduino werden digitale Geräte zur Bastelware. Und auch in Unternehmen hält der Open-Source-Gedanke Einzug. Die Firma Premium-Cola veröffentlicht ihre Produktionsprozesse als „offenes Betriebssystem“.
Über „Peer-to-peer“-Produktion und Nutzwert sowie Utopie versus Realitätssinn solcher Open-Source-Projekte spricht Philip Banse mit Michel Bauwens von der P2P-Foundation. >> Zum Breitband-Topic und zur Mp3

Bilder: Livetrac2 @ Open Source Ecology / Montage: Moritz Metz

Freie Lizenzen sind schön und bedroht

Für den DRadio Wissen NetzReporter
Creative Commons Swag Contest von TilarX auf Flickr, CC-byAlle lieben Creative Commons. Das System zur Lizenzierung von Urheberrechten ist eines der Lieblingskinder der Netzgemeinde.
Doch die verschiedenen Lizenzen werden oft ignoriert oder nicht richtig ausgezeichnet. Ist Creative Commons zu kompliziert, oder hat die Lizenz am Ende in der Netzwelt keine Autorität?
> Beitrag hören

Foto: TilarX, Flickr, CC-by

Which CC License Should I Use?

I recently decided to put all original content on this website under a Creative Commons license. CC is a licensing system that makes it easy to decide and define how your content can be re-used on the web. Initially, I wanted to use a very liberal CC-by license. Its only condition is to name the author (and to provide some links).

But when I met a photographer who took pictures of the same event but had to make money with it, I thought again. Which CC License Should I Use? weiterlesen

Nils Dagsson Moskopp: Kultur für alle

Nils Dagsson Moskopp aka erlehmann
Nils Dagsson Moskopp hat ein CC-Plugin für die Blog-Software WordPress programmiert. Damit können Blogger Fotos, Videos und Audios mit einer Creative-Commons-Lizenz darstellen.

Creative Commons erlaubt Urhebern, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Werke im Netz lizensieren möchten. Ob andere sie ganz frei, für kommerzielle oder nur nicht-kommerzielle Nutzung verwenden und verändern dürfen oder nicht.

Auch, wenn Nils Moskopp die Entscheidungsmöglichkeit durch Creative Commons gut heißt und ihre Umsetzung durch sein Plugin vereinfachen möchte – der 22-jährige Programmierer und Blogger glaubt selbst nicht an Einschränkungen. Aus seiner Sicht gehört Kultur der Gemeinschaft, die diese Werke auch frei nutzen, verändern und „remixen“ können soll.

Audio als mp3
Audio als ogg


Happy Remixing?

Michelle Thorne /Creative Commons InternationalErschienen auf: Blogpiloten

„Open Everything“ heißt die erweiterte Version der Open Source-Bewegung. Das Konzept: Nicht nur Fotos, Texte, Programmcodes oder Filme können per Creative Commons lizensiert werden, sondern auch Werke aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus Kunst oder Design. Michelle Thorne, Mitarbeiterin bei Creative Commons International in Berlin, stellte Creative Commons und Open Everything auf dem atoms&bits-Camp in Berlin vor.
 
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