Medien und Meinungen für Breitband
Die Open-Data-Idee ist in der Entwicklungszusammenarbeit angekommen. In Berlin fand diese Woche die erste Open Aid Data Conference statt. Ich bin vorbei gegangen und habe mich umgehört, was sich die Teilnehmer durch das Öffnen von Daten für die Zusammenarbeit wohlhabender und ärmerer Länder erhoffen – nämlich mehr Transparenz und Effizienz.
Ein paar Tausende Kilometer entfernt trafen sich derweil Vertreter von Regierungen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft in Kenias Hauptstadt Nairobi zum Internet Governance Forum. Wie schließt man die digitale Kluft, und wie kann das Netz gleichzeitig frei und sicher sein? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der Konferenz. Der Europarat brachte seine Empfehlungen zur Netzpolitik mit.
Jeder Wellblechhütte ihre Mesh Potato, das ist die Vision von Corinna Aichele. Das Gerät, an dem die Berliner Funk-Technikerin derzeit arbeitet, soll die Telefon-Anbindung in Entwicklungsländern verbessern – mittels Mesh-Technologie. Dabei werden konventionelle WLAN-Router umprogrammiert und miteinander per Funk so verschaltet, dass sie die Knoten eines Netzes bilden. Je mehr Router hinzukommen, desto mehr „Meshes“, also “Maschen”, hat das Netz. Ein lokales Funksystem entsteht, über das man nicht nur Daten und Internetzugänge teilen kann, sondern auch digital telefonieren. 
