Village Telco – Telefonie für Entwicklungsländer

Beitrag auf DRadio Wissen

So könnte die Mesh Potato in der Serie aussehen. Foto: Steve Song, CC/Flickr - http://www.flickr.com/photos/shuttleworth/3784553149/Jeder Wellblechhütte ihre Mesh Potato, das ist die Vision von Corinna Aichele. Das Gerät, an dem die Berliner Funk-Technikerin derzeit arbeitet, soll die Telefon-Anbindung in Entwicklungsländern verbessern – mittels Mesh-Technologie. Dabei werden konventionelle WLAN-Router umprogrammiert und miteinander per Funk so verschaltet, dass sie die Knoten eines Netzes bilden. Je mehr Router hinzukommen, desto mehr „Meshes“, also „Maschen“, hat das Netz. Ein lokales Funksystem entsteht, über das man nicht nur Daten und Internetzugänge teilen kann, sondern auch digital telefonieren. >Beitrag hören

Vermaschte Netze

Ein Router mit analogem Telefonanschluss soll Entwicklungsländern günstig Telefonie und Internet bringen

erschienen bei Telepolis

Elektra und die Betaversion der Mesh Potato

Berlin-Friedrichshain, kurz hinter der Modersohn-Brücke. Von den Dächern der Wagenburg leuchten Solarpanels, ein kleiner Weg führt hinunter zu den bunten Lastern und Hängern. In der Mitte, im Wagen mit der spitzesten Antenne, wohnt Corinna Aichele, in der Freifunk- und Hacker-Community Berlins als ‚Elektra‘ bekannt. Sie ist eine der Pionierinnen der drahtlosen Mesh- Technologie und arbeitet derzeit an einem neuen Gerät: Die ‚Mesh Potato‚ ist ein Router mit analogem Telefonanschluss. Das Gerät soll Gegenden mit schlechter Infrastruktur günstig und einfach mit Telefonie und Internet versorgen. Mehr…

Connect the Unconnected – Mesh-Netze

Rund fünf Milliarden Menschen haben keinen oder nur begrenzten Zugang zum Internet. Die Bewohner des zweitgrößten Kontinents der Erde, Afrika, sind in der digitalen Welt fast unsichtbar. Mit drahtlosen Mesh-Netzwerken, wie sie die Freifunker entwickelt haben, könnte sich das ändern.

Gespräch mit Philip Banse bei Breitband auf Deutschlandradio Kultur

Funkende Hütten

Titelillustration "Wireless Networking in the Developing World"erschienen in: Telepolis

In vielen Teilen der Welt ist Internet noch seltener Luxus. Das könnte sich durch den Einsatz drahtloser Mesh-Technologie ändern

Fünf Milliarden Menschen haben keinen oder begrenzten Zugang zu Informationstechnologien. Lösungen erforscht das Fraunhofer Institut jetzt im Rahmen seines „International Center for ICT in Developing Countries“. In Sambia banden Forscher des Instituts eine Schule, einen Arzt und die Wasserverwaltung mittels drahtloser Meshnetzwerke ans Netz an. Die Freifunk Community aus Berlin tüftelt bereits seit Jahren an der Technologie…Artikel lesen…

Die Piraten der Lüfte

Installation eines Routers. Foto: Franziska Donath www.franziskadonath.comerschienen in: taz, die tageszeitung
Zusammen mit Stefanie Otto

Die Freifunk-Initiative hat in Berlin das größte öffentliche Netz der Welt aufgebaut. Nun will sie mit der Piratenpartei die Idee weiterentwickeln.

Eine Bar auf der Skalitzer Straße in Kreuzberg: Jana Wisniowska sitzt draußen an ihrem Laptop und ruft ihre E-Mails ab. Bezahlen muss die 38-jährige Friedrichshainerin dafür nicht. Sie braucht auch kein Passwort vom Barmann. Jana surft in einem freien, von Bürgern selbst aufgebauten Funknetz – dem „Freifunk“. Artikel lesen…