“Futures of Technologies in Africa”

A freely available book focussing on technology and business in Africa was recently published by the Netherlands Study Centre for Technology Trends (STT): „Futures of Technologies in Africa“ by Jasper Grosskurth
The editors stress that their approach is not a strict scientific one but rather a way of gathering ideas about innovative approaches for using technologies in development in and for Africa. The book is based on interviews, workshops and research in various countries on the continent, and presents an analysis of the present as well as future scenarios and science fiction. Via Hapee de Groot

Source:
STT Netherlands Study Centre for Technology Trends / Jasper Grosskurth, http://www.stt.nl, 2010; CC-by-nc-nd 3.0

“Buy this satellite”

Aktivisten wollen einen Satelliten kapern – für die gute Sache

Für den DRadio Wissen NetzReporter

Terrestar ist pleite. Dabei besitzt die Firma den ausgereiftesten Satelliten, der um die Erde kreist. Jetzt wollen die Mitglieder der Initiative A human right den Erdtrabanten für die gute Sache übernehmen. Mit der Kampagne „Buythissatellite“ sammelt die Gruppe um Ingenieur Kosta Grammatis Spenden, um Terrestar den Satelliten abzukaufen. Er soll Weltregionen, die noch kein Netz haben, Zugang verschaffen. Ob das funktioniert?
>Beitrag hören

Lukas Rieder über Open Source und Social Coding

Lukas Rieder ist Programmierer und begeistert sich für Open Source. Aus seiner Perspektive soll Programmcode offen sein, damit interne Vorgänge von Software-Projekten transparenter werden.

Von Linux bis Diaspora hat Open Source eine lange Tradition in der Entwicklerwelt. Wenn das Programm offen liegt, ist es möglich, gemeinsam daran zu arbeiten und kollektiv von dem zu profitieren, was andere programmiert haben.

Allerdings heißt Open Source nicht gleich „lizenzfrei“, denn es gibt ein „Meer an Lizenzen“, wie Lukas sagt.

Das sogenannte „Social Coding“ findet heute auf Plattformen wie Github statt. Dort können Programmierer eigene Projekte einstellen, die Projekte anderer kommentieren, verbessern und sie „forken“. Ein „Fork„, also eine Gabelung oder Abzweigung, ist die Kopie eines Programm-Repositoriums zu einem bestimmten Zeitpunkt. Das Motto der Github-Entwickler: „Fork me!“

>> Lukas Rieder über „Social Coding“

Diaspora will an Facebook andocken

diaspora_dandy_logo - Source: CC-By-SA, Diaspora/Flickr: Horiavarlan

In der letzten Woche ging das dezentrale soziale Netzwerk Diaspora, das eine Alternative zu Facebook werden will, an den Start. Als „Pre-Alpha-Version“ veröffentlicht wurde der Software-Code, den Entwickler jetzt kopieren und nach dem Open-Source-Prinzip verbessern können. Für Oktober ist eine Version angekündigt, die jeder nutzen kann. Anstatt eigene Daten einer zentralen Plattform wie Facebook zu überlassen, betreut jeder Nutzer sie bei Diaspora selbst. Mit dem Programmierer Lukas Rieder habe ich Diaspora schon mal ausprobiert und die Roadmap angeschaut. Was uns zunächst überraschte: Die Facebook-Integration ist eines der nächsten Ziele der Entwickler. >Breitband/Medien und Meinungen

„Diaspora dandy logo“:
joindiaspora/media, Horia Varlan (Flickr), CC-by-SA