Das Netz als Karte

Montag, 28. November 2011

Reportage für Breitband

Eine jahrhundertealte Kulturtechnik zur Problemlösung ist die Kartografie. Mit Landkarten, Organigrammen oder Mindmaps versuchen wir, die Welt besser zu verstehen und ihre Vielfalt in den Griff zu kriegen.

Im digitalen Zeitalter bekommt Kartierung eine ganz neue Dimension. Wir surfen mit GoogleEarth um den Globus, geben bei Facebook oder Foursquare ein, wo wir gerade sind, bauen mit der OpenStreetMap eine nutzergenerierte Weltkarte und zeichnen durch Geotags unsere Position und Bewegung nach.

Wie verändert das Netz als Karte unser Verständnis von Raum, Zeit und uns selbst? Damit beschäftigt sich die Ausstellung “Tracing Mobility” in Berlin, die in dieser Woche eröffnet wurde. Ich habe sie besucht und mit einigen der Künstler gesprochen. >> Mp3 hören

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Bild: Simon Faithfull, “Going Nowhere 2011” (Ausschnitt)

Data as yarn in the net

Dienstag, 07. Juni 2011

At DMY festival, Miriam Zink showed “the colours of music“, a witty data visualisation project (weiterlesen…)

Einzug der Pflanzen

Sonntag, 14. November 2010

Einzug der Pflanzen from Anja Krieger on Vimeo.

Für Hebbel am Ufer, CC-by-nc

Zellen bloggen

Donnerstag, 11. November 2010

Die Pflanzen der Prinzessinnengärten ziehen ins Theater, und ich ziehe mit. Also lockert eure Wurzeln und kommt vorbei! Es gibt Guerilla Gardening, Konzerte, Suppe, Kunst, Vorträge und Workshops. Nachzuschauen unter “Programm” auf dem Zellenblog.

“Zellen. Life Science – Urban Farming”, 11. bis 21. November 2010.

Der Afro: “Die stärkste Währung der Welt”

Donnerstag, 25. März 2010

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Afro CurrencyDas Laboratoire Deberlinisation hat sich aufgemacht, Afrika zu entberlinisieren. Mit der imaginären panafrikanischen Währung “Afro” wollen die Künstler des Laboratoire auf die Wirkungen der in Berlin 1884/5 entschiedenen Teilung Afrikas aufmerksam machen.

Der Wert ihrer Währung sei hoch, sagt Baruch Gottlieb, in Berlin lebender Kanadier, der mit dem Senegalesen Mansour Ciss das Laboratoire betreibt: “Der Afro ist die stärkste Währung der Welt”. Weil man so eine schwere Währung nicht ständig in der Tasche spazieren führen will, gibt es die Afro Express Card. Die lässt sich bequem übers Netz beantragen. Noch wird die Währung außerhalb des Laboratoires selten akzeptiert. Aber vielleicht trägt sie dazu bei, worauf Baruch Gottlieb und Mansour Ciss fest hoffen: Dass es Afrika eines Tages besser geht.

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