„All Creative Work is Derivative“

I could watch this video forever. Such a beautiful illustration of how creativity is always based on inspiration, a continous process of copy and remix.

Made by Nina Paley and uploaded on the „questioncopyright“ channel. However, when it comes to that discussion, I can’t globally take sides. Conditions differ so much for different creative spheres, business models, even individuals.

It’s a big difference whether you need money for a large book project in advance, collectively produce it with editors and designers at a publishing house and then co-depend on sales. Or whether you freelance for a daily newspaper, do most of the work on your own, sell everything under Buy-Out conditions and hardly make a living. Those are just two of the many, many ways the reality of a creative might look like. Music, literature, art, journalism – even within these branches there are so many differences.

I don’t believe that the few successful crowdfunded films or podcasters living on Flattr money prove anything – yet. But one thing is for sure: Things will change, legally and economically. Our perceptions of creativity, originality and copying are already shifting. How fundamental will those changes be? That’s what the ongoing and coming struggles of interests, power, and cultures will decide. I’m really, really curious how this will all look like, ten years from now.

Data as yarn in the net

At DMY festival, Miriam Zink showed „the colours of music“ – a witty data visualisation project: She asks visitors for their favorite songs and then visualizes speed, genre, and the person’s gender in ‚diagrams‘ made of sewing thread. To me, it’s a cool inverse version of how we usually think of data visualisations, as taking aspects from our real, ‚analogue‘ lives and turning them digital. But ‚inverse‘ is the wrong word, not only because our musical tastes are not exactly digital. Why shouldn’t a data visualisation be a real-life, three-dimensional, hand-made object, rather than a digital image or animation? Miriams installation has this ironic twist to it, because the data she uses is the basis for an object that is pretty, but not exactly informative. Beautiful un-understandable information.

Analogue data sets:
Information is beautiful
The People’s Choice Music

Digitales vom DMY-Festival

Das Gehäuse von Laptops, der Aufbau einer Smartphone-App oder das Interface von Webseiten: Design begleitet unser Leben in der realen wie digitalen Welt. Dass derzeit besonders viele gemeinsame Ideen durch die offene Schnittstelle zwischen Design-Szene und digitalem Diskurs fließen, konnte man auf dem DMY-Festival in Berlin erleben. Dort gab es nicht nur Möbel und Lampen, sondern auch offene Daten, frei lizensierte Designs, Kopiertes und Selbstgemachtes. Breitband beleuchtet zum Design-Festival die Rolle von Design als Kulturtechnik und als Kernelement einer digitalen Gesellschaft. >> Mp3 hören „Digitales vom DMY-Festival“ weiterlesen

Übers Schummeln

Besprechung für die Sendung „Breitband

Der Games Culture Circle ist eine interdisziplinäre Talkshow, die die Schnittstellen zwischen Gaming, Kunst und Gesellschaft ausloten will. Bei der aktuellen Veranstaltung ging es ums Thema Cheating – also darum, den Verlauf eines Computerspiels in nicht vorgesehener Weise zu beeinflussen. Ich habe mich in die Veranstaltung geschummelt… >>Hören

Zellen bloggen

Die Pflanzen der Prinzessinnengärten ziehen ins Theater, und ich ziehe mit. Also lockert eure Wurzeln und kommt vorbei! Es gibt Guerilla Gardening, Konzerte, Suppe, Kunst, Vorträge und Workshops. Nachzuschauen unter „Programm“ auf dem Zellenblog.

„Zellen. Life Science – Urban Farming“, 11. bis 21. November 2010.

Die stärkste Währung der Welt – Baruch Gottlieb und Mansour Ciss

Das Laboratoire Deberlinisation hat sich aufgemacht, Afrika zu entberlinisieren. Mit der imaginären panafrikanischen Währung „Afro“ wollen die Künstler des Laboratoire auf die Wirkungen der in Berlin 1884/5 entschiedenen Teilung Afrikas aufmerksam machen.

Der Wert ihrer Währung sei hoch, sagt Baruch Gottlieb, in Berlin lebender Kanadier, der mit dem Senegalesen Mansour Ciss das Laboratoire betreibt: „Der Afro ist die stärkste Währung der Welt“. Weil man so eine schwere Währung nicht ständig in der Tasche spazieren führen will, gibt es die Afro Express Card. Die lässt sich bequem übers Netz beantragen. Noch wird die Währung außerhalb des Laboratoires selten akzeptiert. Aber vielleicht trägt sie dazu bei, worauf Baruch Gottlieb und Mansour Ciss fest hoffen: Dass es Afrika eines Tages besser geht.

Palestine läutet zur Transmediale

erschienen bei den Blogpiloten

Laserinstallation von Yvette Mattern vor dem Haus der Kulturen der Welt

Charlemagne Palestine sitzt im Glockenturm des Carillion vor dem Haus der Kulturen der Welt. Draußen fegt ein Schneesturm durch die Dunkelheit. Wir stapfen durch den frischen Pulverschnee, bleiben vor dem Kanzerlinnenamt stehen und schauen rüber zum Turm. Normalerweise stellt ihn die schwangere Auster in den Schatten. Doch heute ist die Nacht des Glockenturms, alle werden sich an ihn erinnern. Weiter…

Kubus muss weiter

Ein eBay-Objekt verkauft sich selbst

erschienen auf: Blogpiloten
Würfel auf Rollen„A Tool to Deceive and Slaughter“ heißt der schwarze Würfel, den Caleb Larsen gerade für über sechstausend Dollar über eBay verkauft hat. Dabei hat der schwarze Acryl-Kubus nur eine Funktion: Sich selbst wieder über eBay zu versteigern, sobald ihn der Besitzer ans Netz angeschlossen hat. Letzte Woche stellte Wired Larsens Aktion vor. Jetzt ist der Würfel verkauft und auf dem Weg zum Höchstbietenden. Larsens absurde Kunstauktion experimentiert mit Verlangen, Besitz und Marktwert – und mit sich selbst. Weiter…
Bildnachweis: http://www.flickr.com/photos/jutta/ / CC BY-SA 2.0