Die Deadline

Deadline

Manchmal, wenn die kleine ungeduldige Deadline „Buh!“ macht, ignoriert man sie einfach und das klappt. Sie grummelt kurz, murmelt noch ein, zwei unverständliche Dinge in sich hinein, dreht sich um und verschwindet wieder bis Übermorgen.

Es gibt aber auch Tage, da bleibt sie stehen und verschränkt die kleinen Arme. Dann hüpft sie wie ein Springseil auf und ab und sagt „Ey, wenn du das nicht fertig machst, gibt es morgen ein Loch!“ Dabei malt sie viele Ausrufezeichen in die Luft, so dass Staub aufwirbelt und alle Insekten vor Schreck flüchten.

Wie wir alle wissen: Ein Loch geht nicht. Die Welt muss sich drehen und lückenlos gefüllt werden mit allem möglichen materiellen, nichtmateriellen und sonstigem CONTENT. Sonst entsteht womöglich der Eindruck, sie habe aufgehört sich zu drehen. Was nicht auszudenken wäre.

Deshalb lassen wir uns von diesen niedlichen Wesen herumscheuchen. Wir möchten sie ja auch nicht missen, die nervigen kleinen Dinger, bestehend aus Datum und Uhrzeit. Letzteres wurde übrigens auch irgendwann von irgendwem, der oder die das alles mal besser koordinierten wollte, in ein Loch gesetzt.

Foto von Barbnerdy auf Flickr.

Reise ins digitale Nirwana

Digitalnirwana

Wir können heute ständig online sein. Was für Momente und Zustände erleben wir in der Welt hinter dem Bildschirm? Erfahren wir Zeitlosigkeit, Gemeinschaft und Freiheit – oder setzt uns die ständige Möglichkeit, ans Netz zu docken, unter Stress? Im Feature erzählen Kathrin Passig, Hartmut Rosa und Schülerin Lisa, was die Faszination der Bildschirme für sie bedeutet. Beitrag nachlesen

hr2kultur | Funkkolleg Medien | 2.3.2013 | 26. Min.

Zitronen-Thymian-Tarte

Im Weinladen gab es kürzlich eine hausgemachte Zitronen-Thymian-Tarte. Sehr sauer, süß und ein bisschen thymian-bitter. Mmmmh. Also ab ins Netz Rezept suchen, und siehe da: Die Kochschlampe hat es gebacken und besprochen, an einem ihrer berüchtigten Bad Baking Days.
Schlampenadäquat ist ihr der Kuchen dabei ein bisschen auseinander gefallen, was sich bei unserer Notoperation an der offenen Form wiederholt hat. Nur wen interessieren die Brösel, wenn es so köstlich schmeckt? Bis auf das aufreibende Zitronenschalenreiben und Thymianblattabpflücken ist die Zubereitung ziemlich einfach. Das Urteil der Expertin: „Angenehm zitronig, überraschend thymianig“. Können wir nur bestätigen. Nachbackempfehlung der Woche.

Profitipp für Nerds: Bei zwei gegessenen Stücken erinnert der Rest an Pac Man.

>> Rezept Zitronen-Thymian-Tarte

>> Om-nom-nom-nom