Übers Nichtlesen

Freitag, 17. April 2009

erschienen in: quillp magazin

Bayard Bis zum Schluss lesen muss man es nicht. Die ersten Seiten des Buches von Pierre Bayard genügen, um zu verstehen, “wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat” – so auch die Verheißung des Titels. Bayard ist Literaturwissenschaftler aus Frankreich und warnt vor den Gefahren der Lesens: Wer sich in ein Buch versenkt, opfert damit zahlreiche andere, die er hätte lesen können – und verliert damit den Überblick zugunsten eines Werks. Mehr…

Die Lyrik und der Hase

Freitag, 10. April 2009

erschienen in: quillp magazin

Im großen trilogischen Osterhasen-Zyklus von H.E. Daisy von 1999 entpuppt sich das Langohr als bequemer, fernsehsüchtiger Macho mit Hang zu Rennautos. Seinen österlichen Pflichten kommt er nur widerwillig nach. Um sich nicht lange damit aufzuhalten, versucht er sie abzukürzen – und findet damit das perfekte Argument, um sich ein schönes Rennauto zu kaufen. Doch am Ende scheitert er an seiner Körpergröße. Mehr…

Mankell gewinnt “Ripper-Award”

Dienstag, 16. Dezember 2008

erschienen in: quillp magazin

Der schwedische Krimiautor Henning Mankell erhält den Ripper-Award, den neuen Europäischen Preis für Kriminalliteratur. Rund 10 000 Menschen aus 20 Ländern stimmten über die Vergabe des Preises ab.

Der von der Sparkasse Unna gestiftete Preis wurde in diesem Jahr erstmalig im Rahmen des größten europäischen Krimifestivals “Mord am Hellweg – Tatort Ruhr” vergeben. Mehr…

Zehn Seiten

Donnerstag, 11. Dezember 2008

veröffentlicht in: quillp magazin

zehnseitenEine schöne Idee, schön umgesetzt: Das Literaturportal zehnseiten.de, seit der Buchmesse online, stellt zeitgenössische Autoren vor, indem es sie aus ihren Werken lesen lässt. Zehn Seiten dürfen sich die Autoren aussuchen und vortragen. Anschauen und -hören kann man sich das als schwarz-weiß-Videos, die in ein gelungen schlichtes und einfach zu bedienendes Seitendesign eingebettet sind. Eigentlich ist es ja Werbung, aber optisch und multimedial so schön umgesetzt, dass man das Gefühl bekommt, hier gehe wirklich nur um die Inhalte. Mehr…

Hunger und Wissensdurst

Dienstag, 09. Dezember 2008

erschienen in: quillp magazin

Der Nobelpreis für Literatur geht in diesem Jahr an den französischen Schriftsteller Jean-Marie Le Clézio. Seine Dankesrede kreist um die Frage, inwiefern Literatur in der Gegenwart gerechtfertigt sein kann. Denn “wer schreibt, handelt nicht”. Literatur sei “Luxus einer herrschenden Klasse”, provoziert Le Clézio:  “Wie ist es zum Beispiel möglich, dass man sich einerseits so verhält, als gäbe es nichts auf der Welt, was wichtiger sei als die Literatur, während es andererseits unmöglich ist, die Augen davor zu verschließen, dass andernorts die Menschen mit dem Hunger kämpfen…Mehr…

Kein Buch unterm Baum

Freitag, 05. Dezember 2008

erschienen in: quillp magazin

45 Prozent aller 14- bis 19-Jährigen haben nach eigenen Angaben als Kind nie ein Buch geschenkt bekommen. Dies ist eines der Ergebnisse der neuen Studie “Lesen in Deutschland 2008″ der Stiftung Lesen. Dadurch fehle jungen Menschen ein “besonders wichtiger Leseimpuls”, so die Stiftung in einer Pressemitteilung…Mehr…

Litprom launcht “Weltempfänger”

Mittwoch, 03. Dezember 2008

erschienen in: quillp magazin

“Weltempfänger” heißt die neue Bestenliste, mit der der Verein litprom deutsche Übersetzungen afrikanischer, asiatischer und lateinamerikanischer Literatur fördern will. Die Liste wird von nun an vierteljährlich im Februar, Juni, September und November erscheinen. Mehr…

Das bedrohte Wort – Rushdie trifft Saviano

Donnerstag, 27. November 2008

erschienen in: quillp magazin

SavianoSalman Rushdie und Roberto Saviano trafen sich am vergangenen Dienstag auf Einladung der Schwedischen Akademie der Wissenschaften zur Diskussion “Das freie Wort und die gesetzlose Gewalt”. Der italienische Journalist Saviano steht seit Veröffentlichung seines Buches “Gomorrha” über die Neapolitaner Mafiaszene vor zwei Jahren auf der Todesliste der Mafia, über Rushdie verhängte der iranische Staatschef Khomeini 1989 die Fatwa…Mehr…

16. Open Mike in Berlin

Freitag, 14. November 2008

erschienen in: quillp magazin

“Eine Stufe rauf. Nicht stolpern. Noch eine Stufe. Nicht gestolpert. Linksum! Text festhalten! Atmen! Ein, aus. Ein, aus, aus. Geradeaus. Links, rechts, links, rechts. Ist die Hose zu? Ist die Hose zu? Nicht ins Publikum! Stuhllehne greifen, Stuhl nach hinten ziehen. Hinsetzen. Stuhl nach vorne schieben. Text ablegen. Tischkante festhalten. Einatmen. Ausatmen. Blick heben. Lächeln. Ins Publikum schauen. Blick senken. Auf den Text schauen. Einatmen: Vorlesen.” Das hat Tina Ilse Gintrowski beim 15. Open Mike im letzten Jahr dann gemacht – und die Jury mit ihrem Beitrag überzeugt. Dieses Wochenende haben 22 junge Schriftsteller in Berlin die Chance, es ihr gleich zu tun. Mehr…

Vorschautext: DAV – Der Audio Verlag

Montag, 01. Oktober 2007

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Vergil: Aeneis

Erstmals als Hörspiel!

Troja steht in Flammen und ist unrettbar verloren. Nun soll der Trojaner Aeneas, von Jupiter beauftragt, in der Ferne die Stadt Rom gründen. Doch die Göttermutter Juno zürnt Aeneas und seinen Gefährten. Unzählige Prüfungen müssen die Trojaner bestehen, hungrige Zyklopen überlisten und gegen die Heere Latiums kämpfen, bevor sie am Tiber eine neue Heimat finden.

Die hochkarätig besetzte Hörspielinszenierung des SWR erweckt Vergils mythischen Bericht von der Entstehung Roms auf mitreißende Weise zu neuem Leben.

»Ein absoluter Klassiker.« T. S. Eliot