Zu Besuch bei den Wissensmachern

Am 24. Oktober bin ich zu Gast bei den „Wissensmachern“ des Lehrstuhls „Wissenschaftsjournalismus“ an der Technischen Universität Dortmund und halte eine Vorlesung zu meiner freien journalistischen Arbeit: „Wissenschaft zum Hören und Lesen – frei und international“. Da erzähle ich von meiner Recherche zum Plastikmüll im Meer, wie ich als Freie mit Audios und Texten auf zwei Schienen fahre, und wie man sich auch international vernetzen und publizieren kann – und bin sehr gespannt auf die Diskussion mit den Studierenden.

Klettern auf dem Treibhausgasberg

Klimagase sind irgendwie unfassbar. Deshalb finde ich diese Visualisierung des CO2-Fußabdrucks von New York so toll. Die Animation von CarbonVisuals gibt einen Eindruck, was für einen Berg an Klimagasen die Stadt Jahr für Jahr auspustet. Das geht gemächlich los und wird dann schnell ziemlich windig.

CO2-Fußabdruck von New York 2010 in Zahlen
– 1,72 Tonnen pro Sekunde
– 6204 Tonnen pro Stunde
– 148 903 Tonnen pro Tag
– 54 349 650 Tonnen pro Jahr
– 2010 waren die Emissionen 12% geringer als 2005
Quelle: CarbonVisuals

Das Video wurde finanziert vom Environmental Defence Fund.
Einbettung mit freundlicher Genehmigung von Antony Turner.

Wie grün ist die Wolke?

IT-Lösungen als smarte Instrumente gegen den Klimawandel: So warb die International Telecommunication Union ITU anlässlich des Klimagipfels in Durban für die Branche. Umweltschutzorganisationen werfen IT-Unternehmen hingegen vor, den Klimawandel selbst voran zu treiben – etwa wenn riesige Serverfarmen mit Kohlestrom betrieben werden. Wie relevant ist der ökologische Fußabdruck der digitalen Welt wirklich „Wie grün ist die Wolke?“ weiterlesen

Pictures in ICTD reporting

When we read about technologies in the developing world, they are often accompanied by a certain type of picture. The visual language is: Cultural tradition, as old and different from ours as possible, meets modern technology. Shotgun Shack over at Stuff Expat Aid Workers Like calls this type of visual communication „development + technology p*rn“. For all who look for images on ICTD stories, his ironic analysis is very much worth reading as something to keep in mind when thinking about the next ones to use.

via @jilma RT @geoplace

Digitales vom DMY-Festival

Das Gehäuse von Laptops, der Aufbau einer Smartphone-App oder das Interface von Webseiten: Design begleitet unser Leben in der realen wie digitalen Welt. Dass derzeit besonders viele gemeinsame Ideen durch die offene Schnittstelle zwischen Design-Szene und digitalem Diskurs fließen, konnte man auf dem DMY-Festival in Berlin erleben. Dort gab es nicht nur Möbel und Lampen, sondern auch offene Daten, frei lizensierte Designs, Kopiertes und Selbstgemachtes. Breitband beleuchtet zum Design-Festival die Rolle von Design als Kulturtechnik und als Kernelement einer digitalen Gesellschaft. >> Mp3 hören „Digitales vom DMY-Festival“ weiterlesen

Radiosoftware gegen Zensur

Bericht für DRadio Wissen

Radiomacher sind nicht immer beliebt. In Ländern, wo Repression und Zensur an der Tagesordnung sind, kann es schon mal passieren, dass die Polizei das Studio besucht und mal eben den Sender abstellt. Um trotzdem von außerhalb des Studios zu senden, mussten Journalisten bisher recht komplizierte Wege nehmen, um ihr Signal indirekt auf Welle zu bringen. Das muss auch einfacher gehen, fanden die Macher von Sourcefabric. Sie haben Airtime, ein kostenfreies Open-Source-Programm entwickelt. Mit dem kann man einen Radiosender organisieren, ohne ins Studio zu gehen. >>Gespräch hören