Wie ein Slum in Nairobi aus dem Schatten tritt

Von Stefanie Otto und Anja Krieger.

Wer helfen will, braucht Daten. Der Slum Kibera in Nairobi jedoch existierte auf Karten nicht. Die Bewohner haben das geändert, dank freier Software von Openstreetmap.

Kibera ist ein mystischer Ort. Eine Millionen Menschen leben Gerüchten zufolge in diesem Slum am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Medien berichten von Unruhen und katastrophalen Lebensbedingungen. Hilfsgelder verschwinden angeblich wie in einem schwarzen Loch. Und glaubt man Tom Tykwers Film Soul Boy, so werden in Kibera unschuldige Menschen von Hexen verflucht. >>Zum Artikel auf ZEIT Online

Technologie-Transfer

Für DRadio Wissen Agenda

Vom 13. bis 16.12. fand in London die Fachkonferenz ICTD2010 statt. Es ging um die digitale Kluft und die Frage, wie man Internet, Mobiltelefone oder andere Technologien in ärmeren Regionen einsetzen kann, um Probleme wie Armut, mangelnde medizinische Versorgung oder Bildung anzugehen. Wie können Informations- und Kommunikationstechnologien solche Probleme lösen helfen? Wie lässt sich die digitale Spaltung überwinden? „Technologie-Transfer“ weiterlesen

Vermaschte Netze

Ein Router mit analogem Telefonanschluss soll Entwicklungsländern günstig Telefonie und Internet bringen

erschienen bei Telepolis

Elektra und die Betaversion der Mesh Potato

Berlin-Friedrichshain, kurz hinter der Modersohn-Brücke. Von den Dächern der Wagenburg leuchten Solarpanels, ein kleiner Weg führt hinunter zu den bunten Lastern und Hängern. In der Mitte, im Wagen mit der spitzesten Antenne, wohnt Corinna Aichele, in der Freifunk- und Hacker-Community Berlins als ‚Elektra‘ bekannt. Sie ist eine der Pionierinnen der drahtlosen Mesh- Technologie und arbeitet derzeit an einem neuen Gerät: Die ‚Mesh Potato‚ ist ein Router mit analogem Telefonanschluss. Das Gerät soll Gegenden mit schlechter Infrastruktur günstig und einfach mit Telefonie und Internet versorgen. Mehr…

Like It or Not: Auch ohne Klick kann Facebook Nutzer tracken

Wie Facebook mit dem neuen Like-Button das Surfverhalten passiver Nutzer erfassen kann – und wie man das verhindert

„Daumen hoch?“ fragte sich die Netzwelt, als Facebook kürzlich seinen neuen Like-Button vorstellte: Die „Gefällt-mir“-Funktion lässt sich neuerdings in jede beliebige Webseite integrieren. Der Button mit dem Daumen kann jedoch noch einiges mehr, als kundzutun, was man im Netz so alles toll findet. Er verrät Facebook, wo sich seine Nutzer im Netz bewegen. Das ist sogar möglich, wenn man den Button gar nicht klickt.
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Zukunftsvisionen mit Jean Luc

Think Tanker “Jean-Luc und die Singularität vorm falschen Fenster” hieß der offene Think Tank, der dieses Wochenende im HAU 1-Theater in Berlin stattfand.

Organisiert vom atoms&bits-Netzwerk ging es um Medienwandel und die Frage, wie Netztechnologien die Welt verändern. Zu den Mitdenkern gehörten “Slow Media“-Manifestantin Sabria David, iRights-Redakteur Matthias Spielkamp und Technik-Baustler Philip Steffan.

Eindrücke vom ersten Tag und Zukunftsvisionen von gestern und heute kann man hier bei den Blogpiloten nachsehen.

 

Funkende Hütten

Titelillustration "Wireless Networking in the Developing World"erschienen in: Telepolis

In vielen Teilen der Welt ist Internet noch seltener Luxus. Das könnte sich durch den Einsatz drahtloser Mesh-Technologie ändern

Fünf Milliarden Menschen haben keinen oder begrenzten Zugang zu Informationstechnologien. Lösungen erforscht das Fraunhofer Institut jetzt im Rahmen seines „International Center for ICT in Developing Countries“. In Sambia banden Forscher des Instituts eine Schule, einen Arzt und die Wasserverwaltung mittels drahtloser Meshnetzwerke ans Netz an. Die Freifunk Community aus Berlin tüftelt bereits seit Jahren an der Technologie…Artikel lesen…

Happy Remixing?

Michelle Thorne /Creative Commons InternationalErschienen auf: Blogpiloten

„Open Everything“ heißt die erweiterte Version der Open Source-Bewegung. Das Konzept: Nicht nur Fotos, Texte, Programmcodes oder Filme können per Creative Commons lizensiert werden, sondern auch Werke aus anderen Bereichen, zum Beispiel aus Kunst oder Design. Michelle Thorne, Mitarbeiterin bei Creative Commons International in Berlin, stellte Creative Commons und Open Everything auf dem atoms&bits-Camp in Berlin vor.
 
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