Der Wind als besoffener Hipster

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Gerade tourt wieder der Filmabend über die Ozeane durch die Lande – die Ocean Film Tour. In den Dokus geht es diesmal unter anderem um frustrierte Surfer auf Island, einen mexikanischen Staubsaugervertreter auf Weltumseglung und eine finnische Freitaucherin, die unter zugefrorene Seen taucht. Ich war mit dem Tiefsee-Ökologen Ralf Hoffmann vom Alfred-Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung bei der Vorstellung in Berlin. Wir fanden den Abend wirklich unterhaltsam und hatten viel Spaß. Hinterher haben wir uns noch in eine Hotelbar gesetzt und die Filme im Detail besprochen – mehr im Audio oben und auf RiffReporter

Foto: Ulrike Braeckman

Die Wale waren vor uns da

Meeresbiologe Fabian Ritter von der Whale and Dolphin Conservation in der KreativitätsGrundschule Friedrichshain
Meeresbiologe Fabian Ritter (Whale and Dolphin Conservation) mit Schülern der Berliner KreativitätsGrundschule Friedrichshain

Meeresforschung in der Schule

Wie begeistert man Kinder in der Stadt für den Schutz der Ozeane, weitab vom Meer? Über das Bildungsministerium können Lehrer und Schüler ein Angebot nutzen, das Umweltforschung direkt in die Klasse bringt: Die Forschungsbörse vermittelt Forscher verschiedener Fachgebiete an Schulen. Ich war in einer Berliner Grundschule dabei.

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 14.02.2017 | 19:15 | 5 Min.

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Im Kino mit Antje Boetius: „Jacques – Entdecker der Ozeane“

Antje Boetius auf Expedition SONNE 242-2 im Pazifik (2015). Foto: Manfred Schulz
Antje Boetius auf Expedition SONNE 242-2 im Pazifik (2015). Foto: Manfred Schulz
Christian Schwägerl von den RiffReportern hatte die wunderbare Idee, Journalisten mit Wissenschaftlern ins Kino zu schicken. Und so hab ich vor ein paar Tagen die Tiefseeforscherin Antje Boetius angerufen und sie in den neuen Biopic über Jacques Cousteau eingeladen. Das und unsere Unterhaltung nach dem Film könnt ihr hier bei RiffReporter nachlesen und hören.

Ein Beutel gegen Mikroplastik

guppy_wash_2Fast unsichtbar – das sind die Mikrofasern, aus denen viele unserer Kleider gemacht sind. Jacken, Blusen, Hosen, alle möglichen Klamotten sind nämlich aus Synthetik und damit – ja, Plastik. Was viele nicht wissen ist, dass diese Mikrofasern mit dem Abwasser auch in Flüsse und mit den Flüssen am Ende im Meer landet. Bei jedem Waschgang, haben Wissenschaftler festgestellt, gelangen dabei tausende feinster Fasern in die Umwelt.

Zwei Surfer aus Berlin haben nun einen Waschbeutel entwickelt, als ersten Schritt gegen die unsichtbare Verschmutzung. Im Sommer heimsten sie dafür den Innovationspreis auf einer Messe für Outdoorbedarf ein. Im Deutschlandradio erkläre ich, wie der „Guppy Friend“ funktioniert.

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 8.12.2016 | 19:20 | 5 Min. „Ein Beutel gegen Mikroplastik“ weiterlesen

Meereswaschmaschine in Not


Der junge Niederländer Boyan Slat hatte eine ambitionierte Idee: eine Art Meereswaschmaschine, die Müll von der Oberfläche des Nordpazifiks filtern soll. Nach vier Jahren Arbeit an der Vision wurde ein Prototyp in die Nordsee gesetzt. Doch nach zwei Monaten auf See musste die Konstruktion wieder an Land geholt werden. Beitrag lesen

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | 19.09.2016 | 16:47 | 6 Min.

What will it take to get plastics out of the ocean?

fischernetzeFrom drones to filters to gigantic cleaning arrays, innovators are working to reduce the threat thousands of tons of trash pose to marine ecosystems. But how realistic are their plans, and how much of a difference will they be able to make? Read my article on Ensia

An Earth Journalism Network Future Oceans Story, re-published under CC-BY on Vox | Energy and Environment, GreenBiz, and BusinessInsider. Many thanks to my editors Maggie Mazzetti (Earth Journalism Network) and Mary Hoff (Ensia)!

Die Tränen der Meerjungfrau

Artikel über Hans van Weenens Funde in Het Vrije Volk 1 März 1975 640px
Hans van Weenen ist Anfang Zwanzig, als er am Strand seines holländischen Heimatorts Castricum kleine weiße Kügelchen aufliest: Plastik-Pellets für die Produktion, auf dem Weg in die Fabrik verloren gegangen. Es sind die Siebziger, die Lokalzeitung bringt einen langen Artikel. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Bis die internationale Presse über Müllwirbel aus Plastik in den Ozeanen berichtet, vergehen drei Jahrzehnte. Im vierten beginnt Boyan Slat, ein junger Erfinder aus Delft, an einer Konstruktion zu werkeln, die die Meereswirbel reinigen soll. Doch Hans van Weenen ist sich sicher: Es braucht andere Lösungen. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 19.8.2014 | 29 Min.

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Strategien gegen den Müll im Meer

Bei einer Fachtagung in Berlin diskutieren Wissenschaftler über das Plastikproblem der Meere und mögliche Lösungsansätze. Junge Forscher haben bereits einige visionäre Ideen entwickelt. Boyan Slat zum Beispiel träumt von fest am Meeresboden verankerten Plattformen, die das vorbeiströmende Wasser des pazifischen Müllstrudels von Plastik befreien. Ein weiteres Konzept: Drohnen mit Netzen, die das Plastik aus dem Wasser fischen. Manche hoffen auch auf Bio-Plastik. Doch die beste Lösung ist wohl banaler: Müll vermeiden und recyclen.

Gespräch bei DRadio wissen Natur