Lecker und gut

Foodblogger und die Lust aufs nachhaltige Essen

Ernährung ist dieses Jahr Themenschwerpunkt der UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit Einkauf und Ernährung beschäftigen sich auch viele Blogger im Netz. Sie berichten von ihren Erfahrungen auf der Suche nach dem guten Essen und geben dabei locker und unterhaltsam wertvolles Wissen und leckere Rezepte weiter. Ich habe vier besonders spannende Blogs dazu ausgesucht und mit ihren AutorInnen für das BNE-Portal gesprochen. (Der Text ist mittlerweile leider offline)

Audio-Portrait: Antonio Zavagli über den Bauernmarkt

Foto: Antonio Zavagli / privat

Antonio Zavagli über den Bauernmarkt



 
Antonio Zavagli bloggt über den Bauernmarkt. Er arbeitet als Webentwickler in München. Als Antonio von Pisa nach Deutschland zog, fand er im Supermarkt kein gutes Gemüse mehr. Fleisch- und Lebensmittelskandale geisterten durch die Medien. Um besser zu verstehen, woher seine Essen kommt, stellte Antonio seine Ernährung um. Heute kauft er, soweit es geht, nur noch auf regionalen Bauernmärkten. Was er dabei erlebt, einkauft und kocht, erzählt er in seinem Blog, mit vielen schönen Fotos, leckeren Rezepten und dank der Hilfe seiner Freundin, die alles ins Deutsche überträgt.

„Dass du wirklich weißt, woher das Gemüse kommt und wie es produziert worden ist, ist sehr schwierig, wenn die Kette so lang ist.“

> Mehr Foodblogs auf dem BNE-Portal

Foto: Antonio Zavagli / privat

Bioplastik statt Jutebeutel? Das Versprechen der Ökokunststoffe

Bioplastik-Forschung im Labor der BASF in Ludwigshafen. Foto: Anja Krieger. Keine freie Lizenz.

Plastik galt einmal als Material der Zukunft, leicht, günstig, universell einsetzbar. Heute sind Kunststoffe in Verruf geraten. Das Versprechen von Bioplastik klingt da verführerisch: Die Vorteile des Plastik nutzen zu können, ohne Gesundheit und Umwelt zu gefährden. Doch die Ökobilanz der Biokunststoffe ist durchwachsen. Wo liegt ihre Zukunft? Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Forschung + Gesellschaft | 26.4.2012 | 28 Min

Bioplastik statt Jutebeutel? Das Versprechen der Ökokunststoffe weiterlesen

Wolfgang Pekny über Ressourcenwirtschaft

Die 5 Fs

Am Wochenende bin ich auf dem Kongress McPlanet Wolfgang Pekny über den Weg gelaufen. Pekny ist Geschäftführer der österreichischen Vereins Footprint, ehemaliger Kampagnendirektor für Greenpeace und heute Unternehmens- bzw. „Unterlassensberater“. Er hat mir erklärt, was für ihn die wichtigsten Punkte sind, damit wir den ökologischen Fußabdruck reduzieren: Die 5 Fs, begonnen mit Fliegen, Fahren und Fleisch.

>> Wolfgang Pekny über Ressourcenwirtschaft

Um den leichteren Lebensstil durchzusetzen, schlägt Pekny vor, dass wir weltweit Ressourcenpunkte verteilen. Das beste daran, sagt der Biologe und Chemiker: Die Ärmsten bekämen in dieser neuen Ressourcenwirtschaft am meisten. Ausprobiert wurde das noch nicht. Pekny hat bisher noch keine Stadt für ein Pilotprojekt gewinnen können.

>> Wolfgang Pekny über das Raumschiff Erde

Meine Ressourcenpunkte wären auf jeden Fall schon weg, Stichwort Fliegen…

Die Vergabe von Ressourcenpunkten reduziert die Welt natürlich weiter auf Zahlen und den „Homo Oeconomicus“ in uns. Ein System zu etablieren, dass uns als verstehende, kooperierende Wesen und nicht nur Gewinnmaximierer und Buchhalter sieht, ist vielleicht einfach schwerer. Aber Zahlen und Statistiken haben so oft dazu geführt, dass frisiert und geschummelt wird.

>> Wolfgang Pekny über eine andere Welt

…a conscious reduction of profits…

A sustainable information society is a society that makes use of ICTs and knowledge for fostering a good life for all human beings of current and future generations by strengthening biological diversity, technological usability, economic wealth for all, political participation of all, and cultural wisdom. Achieving a sustainable information society costs, it demands a conscious reduction of profits by not investing in the future of capital, but the future of humans, society, and nature.

Christian Fuchs, 2005: „The implications of new information and communication technologies for sustainability

Wie grün ist die Wolke?

IT-Lösungen als smarte Instrumente gegen den Klimawandel: So warb die International Telecommunication Union ITU anlässlich des Klimagipfels in Durban für die Branche. Umweltschutzorganisationen werfen IT-Unternehmen hingegen vor, den Klimawandel selbst voran zu treiben – etwa wenn riesige Serverfarmen mit Kohlestrom betrieben werden. Wie relevant ist der ökologische Fußabdruck der digitalen Welt wirklich Wie grün ist die Wolke? weiterlesen

Megan Lamson on Plastic Debris at Kamilo Beach, Hawai’i

In March 2011, I interviewed marine biologist Megan Lamson, who works for the Hawai’i Wildlife Fund and organizes beach cleanups at Kamilo Beach at Ka’alu’alu Bay. Some of these quotes were used in this German radio feature. Here are the snippets without German voice-over. Megan Lamson on Plastic Debris at Kamilo Beach, Hawai’i weiterlesen

Plastik im Meer: Wissenschaftliche Studien

Das hier ist eine kleine angefangene Sammlung wissenschaftlicher Studien und Quellen zum Thema Plastikmüll im Meer. Nach der Quellenangabe habe ich Thema und Inhalt kurz versucht, zusammen zu fassen – für genauere Angaben einfach auf den Link klicken und selbst nachlesen (in den meisten Fällen führt der Link zu Google Scholar, die Quelle müsste dann der erste Treffer sein) Plastik im Meer: Wissenschaftliche Studien weiterlesen

Plastikmüll: Blogs

Das hier ist eine Linkliste, in der ich Blogs zum Thema Plastikmüll im Meer und anderswo sammele. Ich lese da selbst noch hinein, und insofern sind das in dem Sinne keine Empfehlungen, sondern erstmal eine Reihe von Seiten zum Thema. Wer noch weitere Seiten kennt, oder etwas zu denen hier zu sagen hat – ich freue mich wie immer über Links und Kommentare. Plastikmüll: Blogs weiterlesen

Nachhaltigkeit für die Hosentasche

Umweltbewusst und „fairer“ leben ist in der Praxis ziemlich kompliziert. Aber es gibt ja für alles eine App. Jetzt sollen Smartphone-Apps auch helfen, sich im Alltag besser zu entscheiden, um nachhaltiger zu handeln.

Die kleinen Anwendungen scannen unterwegs Barcodes, vermitteln ökologische Zusammenhänge, errechnen CO2-Bilanzen und liefern Informationen zu Produkten und Händlern.

Für DRadio wissen habe ich mit einigen Apps einen kleinen Selbsttest gemacht. Bei Zeit online und dem BNE-Portal der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gebe ich einen Überblick zu den verschiedenen Apps.
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