Wolfgang Pekny über Ressourcenwirtschaft

Die 5 Fs

Am Wochenende bin ich auf dem Kongress McPlanet Wolfgang Pekny über den Weg gelaufen. Pekny ist Geschäftführer der österreichischen Vereins Footprint, ehemaliger Kampagnendirektor für Greenpeace und heute Unternehmens- bzw. „Unterlassensberater“. Er hat mir erklärt, was für ihn die wichtigsten Punkte sind, damit wir den ökologischen Fußabdruck reduzieren: Die 5 Fs, begonnen mit Fliegen, Fahren und Fleisch.

>> Wolfgang Pekny über Ressourcenwirtschaft

Um den leichteren Lebensstil durchzusetzen, schlägt Pekny vor, dass wir weltweit Ressourcenpunkte verteilen. Das beste daran, sagt der Biologe und Chemiker: Die Ärmsten bekämen in dieser neuen Ressourcenwirtschaft am meisten. Ausprobiert wurde das noch nicht. Pekny hat bisher noch keine Stadt für ein Pilotprojekt gewinnen können.

>> Wolfgang Pekny über das Raumschiff Erde

Meine Ressourcenpunkte wären auf jeden Fall schon weg, Stichwort Fliegen…

Die Vergabe von Ressourcenpunkten reduziert die Welt natürlich weiter auf Zahlen und den „Homo Oeconomicus“ in uns. Ein System zu etablieren, dass uns als verstehende, kooperierende Wesen und nicht nur Gewinnmaximierer und Buchhalter sieht, ist vielleicht einfach schwerer. Aber Zahlen und Statistiken haben so oft dazu geführt, dass frisiert und geschummelt wird.

>> Wolfgang Pekny über eine andere Welt

Nachhaltigkeit für die Hosentasche

Umweltbewusst und „fairer“ leben ist in der Praxis ziemlich kompliziert. Aber es gibt ja für alles eine App. Jetzt sollen Smartphone-Apps auch helfen, sich im Alltag besser zu entscheiden, um nachhaltiger zu handeln.

Die kleinen Anwendungen scannen unterwegs Barcodes, vermitteln ökologische Zusammenhänge, errechnen CO2-Bilanzen und liefern Informationen zu Produkten und Händlern.

Für DRadio wissen habe ich mit einigen Apps einen kleinen Selbsttest gemacht. Bei Zeit online und dem BNE-Portal der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ gebe ich einen Überblick zu den verschiedenen Apps.
„Nachhaltigkeit für die Hosentasche“ weiterlesen

Datenjournalismus: Bedrohte Fischarten

„Which Fish are Ok to Eat?“ heißt eine Infografik zu Speisefischen, die auf dem Datenblog des Guardian erschienen ist. Sie zeigt nach Herkunft, welche Fischarten bedroht sind und besser nicht auf dem Teller landen sollten: Unter anderem Aale aus der Fischzucht und Gelbflossenthunfische aus dem Atlantik. Grundlage sind Daten der Marine Conservation Society vom Januar 2011, von Greenpeace und SeaFood Watch. „Datenjournalismus: Bedrohte Fischarten“ weiterlesen