Ein Beutel gegen Mikroplastik

guppy_wash_2 Fast unsichtbar – das sind die Mikrofasern, aus denen viele unserer Kleider gemacht sind. Jacken, Blusen, Hosen, alle möglichen Klamotten sind nämlich aus Synthetik und damit – ja, Plastik. Was viele nicht wissen ist, dass diese Mikrofasern mit dem Abwasser auch in Flüsse und mit den Flüssen am Ende im Meer landet. Bei jedem Waschgang, haben Wissenschaftler festgestellt, gelangen dabei tausende feinster Fasern in die Umwelt.

Zwei Surfer aus Berlin haben nun einen Waschbeutel entwickelt, als ersten Schritt gegen die unsichtbare Verschmutzung. Im Sommer heimsten sie dafür den Innovationspreis auf einer Messe für Outdoorbedarf ein. Im Deutschlandradio erkläre ich, wie der „Guppy Friend“ funktioniert.

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 8.12.2016 | 19:20 | 5 Min. „Ein Beutel gegen Mikroplastik“ weiterlesen

Meereswaschmaschine in Not


Der junge Niederländer Boyan Slat hatte eine ambitionierte Idee: eine Art Meereswaschmaschine, die Müll von der Oberfläche des Nordpazifiks filtern soll. Nach vier Jahren Arbeit an der Vision wurde ein Prototyp in die Nordsee gesetzt. Doch nach zwei Monaten auf See musste die Konstruktion wieder an Land geholt werden. Beitrag lesen

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | 19.09.2016 | 16:47 | 6 Min.

What will it take to get plastics out of the ocean?

fischernetzeFrom drones to filters to gigantic cleaning arrays, innovators are working to reduce the threat thousands of tons of trash pose to marine ecosystems. But how realistic are their plans, and how much of a difference will they be able to make? Read my article on Ensia

An Earth Journalism Network Future Oceans Story, re-published under CC-BY on Vox | Energy and Environment, GreenBiz, and BusinessInsider. Many thanks to my editors Maggie Mazzetti (Earth Journalism Network) and Mary Hoff (Ensia)!

Die Tränen der Meerjungfrau

Artikel über Hans van Weenens Funde in Het Vrije Volk 1 März 1975 640px
Hans van Weenen ist Anfang Zwanzig, als er am Strand seines holländischen Heimatorts Castricum kleine weiße Kügelchen aufliest: Plastik-Pellets für die Produktion, auf dem Weg in die Fabrik verloren gegangen. Es sind die Siebziger, die Lokalzeitung bringt einen langen Artikel. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Bis die internationale Presse über Müllwirbel aus Plastik in den Ozeanen berichtet, vergehen drei Jahrzehnte. Im vierten beginnt Boyan Slat, ein junger Erfinder aus Delft, an einer Konstruktion zu werkeln, die die Meereswirbel reinigen soll. Doch Hans van Weenen ist sich sicher: Es braucht andere Lösungen. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen | 19.8.2014 | 29 Min.

„Die Tränen der Meerjungfrau“ weiterlesen

Mikroplastik in jeder Muschel

juister strand

Toncollage: Stimmen aus dem Feature

Auf der niedersächsischen Nordseeinsel Juist setzen sich Einwohner, Politiker und Umweltschützer gegen verschmutzte Strände ein. Vor allem Plastik wird zunehmend angetrieben. Jedes Jahr kurz vor Beginn der Saison wird der Strand aufgeräumt. Und dabei fallen den Insulanern so einige Geschichten ein – wie die von den weißen Turnschuhen, die einst die Insel überschwemmten. Beitrag nachlesen

Deutschlandradio Kultur | Länderreport | 14.05.2013 / 13.11.2013 (Wdhlg.) | 17 Min (Audio nicht mehr online)

Plastik am Nordseestrand

Die Bewohner der Nordseeinsel Juist räumen seit Jahren das Plastik vom Strand. Zusammen mit Umweltschützern will der Bürgermeister die Inselumwelt vom Müllgut befreien. Nur was kann eine kleine Insel gegen das Treibgut aus dem Meer unternehmen? Vor allem, wenn er immer kleiner und kleiner und kleiner wird…

Dienstag, 14. Mai, 13:07 im Länderreport auf Deutschlandradio Kultur
Manuskript (Wiederholung)

Strategien gegen den Müll im Meer

Bei einer Fachtagung in Berlin diskutieren Wissenschaftler über das Plastikproblem der Meere und mögliche Lösungsansätze. Junge Forscher haben bereits einige visionäre Ideen entwickelt. Boyan Slat zum Beispiel träumt von fest am Meeresboden verankerten Plattformen, die das vorbeiströmende Wasser des pazifischen Müllstrudels von Plastik befreien. Ein weiteres Konzept: Drohnen mit Netzen, die das Plastik aus dem Wasser fischen. Manche hoffen auch auf Bio-Plastik. Doch die beste Lösung ist wohl banaler: Müll vermeiden und recyclen.

Gespräch bei DRadio wissen Natur

Die Entmüllung der Meere

gunnar

Die Produktion steigt, Jahr für Jahr gelangt mehr Plastikmüll in Flüsse, Seen und Ozeane. An Ideen, was man dagegen tun kann, mangelt es nicht: Vom biologischen Abbau über Plattformen zur Reinigung der Meere bis zu Müllfischen und Recycling reichen die Vorschläge. Doch welche der Strategien funktionieren? Beitrag nachlesen

Deutschlandfunk | Wissenschaft im Brennpunkt | 7.4.2013 | 27 Min

„Die Entmüllung der Meere“ weiterlesen