Open Source in der Welt der Dinge

Montag, 09. Mai 2011

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in anderen Bereichen als nur Software funktioniert, diese These haben wir in dieser Breitband-Sendung untersucht. Das Global Village Construction Set entwickelt vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne. Beim Ein-Chip-Computersystem Arduino werden digitale Geräte zur Bastelware. Und auch in Unternehmen hält der Open-Source-Gedanke Einzug. Die Firma Premium-Cola veröffentlicht ihre Produktionsprozesse als “offenes Betriebssystem”.
Über “Peer-to-peer”-Produktion und Nutzwert sowie Utopie versus Realitätssinn solcher Open-Source-Projekte spricht Philip Banse mit Michel Bauwens von der P2P-Foundation. >> Zum Breitband-Topic und zur Mp3

Bilder: Livetrac2 @ Open Source Ecology / Montage: Moritz Metz

Bioplastik zum Selberkochen

Donnerstag, 27. Mai 2010

Mit Zutaten aus dem Supermarkt Kunststoff aus abbaubaren Materialien herstellen

Beitrag auf Dradio Wissen

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Im Pazifik rotiert ein Müllstrudel, der Müllberg aus Plastik wächst. Es gibt mittlerweile sechsmal soviel Plastik wie Plankton in den Meeren [Korrektur siehe unten], heißt es im Film “Plastic Planet“. Auf den Alltag der Mehrheit hat das wenig Auswirkung: Wir trinken weiter aus PET-Flaschen und bringen unsere Einkäufe in Plastiktüten heim.

Eine Alternative könnte Bioplastik aus abbaubaren Materialien sein. (weiterlesen…)

Bausteln für eine bessere Welt

Sonntag, 27. September 2009

erschienen auf: BlogpilotenAus Bauknecht wird Blumentopf. Foto: Anja Krieger

Um eine “neue Kultur des Selbermachens” und darum, wie man per Netztechnologien die Gesellschaft verändern kann, geht es dieses Wochenende auf dem atoms&bits-Camp. “Web Hippies” nennt Jay Cousins die Teilnehmer augenzwinkernd. Der britische Erfinder ist selber einer und probiert auf dem Festival mit Teilnehmern einen der Ansätze aus, das “Bausteln”: Aus vermeintlichem Müll, den Teilen einer alten Waschmaschine, entstehen in zwei Tagen neue Produkte – “Upcycling” statt Recycling.

 
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