Die Mauerbiene räumt auf

Während sich andere einen ganzen Schwarm anlachen, ist bei uns eine kleine Singlebiene eingezogen: In den Dübellöchern vorm Balkon.

Eigentlich wollten wir sie zuspachteln, da kam die Biene, checkte die Löcher aus, probierte, ob sie auch gut reinpasst und kurz darauf hatte sie sie mit Lehm verspachtelt. Nun wachsen da drin ganz sicher weitere Dübelbienen heran, wir sind gespannt.

Dass es solche Wildbienen gibt, die ohne Schwarm ganz allein unterwegs sind – ich hatte ja keine Ahnung. Gut, dass es Freunde gibt, die nicht nur Kekse, sondern auch Honig mögen. Den kriegen sie von einer Biene wie dieser natürlich nicht.

Die kleine Wildbiene war offensichtlich noch nicht fertig, und so kam sie bald wieder, um die anderen Löcher anzuschauen, die es noch gab. In einigen musste sie erstmal aufräumen. Klar, würde ja jeder so machen, beim Neueinzug. Erstmal den ganzen Schutt raus.

Jetzt ist das Bohrloch sauber und die Biene weg. Wartet wahrscheinlich in einem benachbarten Dübel drauf, dass der Regen endlich aufhört.

Ein Spreeufer für Kreuzberg

Spreeufererschienen in: taz, die tageszeitung

Der Bezirk will einen bis zu 20 Meter breiten, öffentlich zugänglichen Uferstreifen. Kritiker finden das unwürdig – ein Bürgerentscheid hatte 50 Meter gefordert.

Schon Ende des Jahres 2010 soll man in Kreuzberg entlang der Spree spazieren können. Das versprach Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) am Donnerstagabend auf der öffentlichen Vorstellung der Planungsleitlinien für den Bereich von der Schillingbrücke am Ostbahnhof in Richtung Oberbaumbrücke bis zur Köpenicker Straße 10a.

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