Die Deadline

Deadline

Manchmal, wenn die kleine ungeduldige Deadline „Buh!“ macht, ignoriert man sie einfach und das klappt. Sie grummelt kurz, murmelt noch ein, zwei unverständliche Dinge in sich hinein, dreht sich um und verschwindet wieder bis Übermorgen.

Es gibt aber auch Tage, da bleibt sie stehen und verschränkt die kleinen Arme. Dann hüpft sie wie ein Springseil auf und ab und sagt „Ey, wenn du das nicht fertig machst, gibt es morgen ein Loch!“ Dabei malt sie viele Ausrufezeichen in die Luft, so dass Staub aufwirbelt und alle Insekten vor Schreck flüchten.

Wie wir alle wissen: Ein Loch geht nicht. Die Welt muss sich drehen und lückenlos gefüllt werden mit allem möglichen materiellen, nichtmateriellen und sonstigem CONTENT. Sonst entsteht womöglich der Eindruck, sie habe aufgehört sich zu drehen. Was nicht auszudenken wäre.

Deshalb lassen wir uns von diesen niedlichen Wesen herumscheuchen. Wir möchten sie ja auch nicht missen, die nervigen kleinen Dinger, bestehend aus Datum und Uhrzeit. Letzteres wurde übrigens auch irgendwann von irgendwem, der oder die das alles mal besser koordinierten wollte, in ein Loch gesetzt.

Foto von Barbnerdy auf Flickr.

Blumenkinder 2.0

erschienen bei den Blogpiloten
Palomar5-Projekt showmelove„Jeder bereitet sich auf die Arbeit vor, aber bereitet Arbeit auf irgendwen vor?“ Schon beim Motto von Palomar5 muss man um die Ecke denken und kommt doch nicht an. So ging es wohl auch den 30 Teilnehmern des sechswöchigen Innovations–Camps in Berlin. Aus hunderten Bewerbern hatten die Organisatoren ein buntes Grüppchen Twenty–Somethings aus aller Welt zusammengestellt. Ihre Aufgabe: Neue Arbeitsumwelten für die digitale Generation zu entwerfen. Doch radikal neue Ansätze entstanden hier am Ende nicht. Das war enttäuschend, aber auch schön. Artikel lesen…

Das Büro ist tot, es lebe das Büro!

Hier kann man schon überall coworken...erschienen auf: Blogpiloten

Wie sieht Arbeit in Zukunft aus? Vielleicht wie Coworking: Gemeinsam werden Büros angemietet und flexibel genutzt. „Neue Orte für neues Arbeiten“ für Freiberufler und alle, die mobil sind, nicht an die Küchenwand starren oder einer festen Bürogemeinschaft beitreten wollen. Das Netz macht’s möglich – weltweit. Digitales Zuhause der Coworker ist das Hallenprojekt. Dort kann man sich anmelden, Arbeitsorte in ganz Deutschland und weltweit suchen. Artikel lesen…

Zusammen arbeiten und Spaß dabei haben

Coworking im Betahaus Office. Foto: Daniel Seifferterschienen in: taz, die tageszeitung

COWORKING Viele Freiberufler arbeiten gemeinsam. Auf dem Festival atoms&bits reden sie darüber

Als sich Andrea Hötzeldt vor zwei Jahren als Politikberaterin selbstständig machte, veränderte sich ihr Alltag grundlegend. Sechs Jahre lang hatte sie als Festangestellte im Büro einer politikwissenschaftlichen Forschungseinrichtung gearbeitet. Dort gab es einen geregelten Arbeitsalltag, Austausch mit den Kollegen und gemeinsame Mittagessen. Nun fielen diese Strukturen weg. Zuhause und im Internetcafé fehlte ihr das kreative Umfeld, in den Büros ihrer Auftraggeber fühlte sie sich nicht zugehörig. Erst als sie Anfang des Jahres vom Betahaus in Kreuzberg hörte, einem gemeinsamen „Arbeitsraum für Kreative“, fand sie, was sie suchte. Artikel lesen…