Village Telco – Telefonie für Entwicklungsländer

13. Juli 2010

Beitrag auf DRadio Wissen

So könnte die Mesh Potato in der Serie aussehen. Foto: Steve Song, CC/Flickr - http://www.flickr.com/photos/shuttleworth/3784553149/Jeder Wellblechhütte ihre Mesh Potato, das ist die Vision von Corinna Aichele. Das Gerät, an dem die Berliner Funk-Technikerin derzeit arbeitet, soll die Telefon-Anbindung in Entwicklungsländern verbessern – mittels Mesh-Technologie. Dabei werden konventionelle WLAN-Router umprogrammiert und miteinander per Funk so verschaltet, dass sie die Knoten eines Netzes bilden. Je mehr Router hinzukommen, desto mehr „Meshes“, also “Maschen”, hat das Netz. Ein lokales Funksystem entsteht, über das man nicht nur Daten und Internetzugänge teilen kann, sondern auch digital telefonieren. >Beitrag hören

Bioplastik zum Selberkochen

27. Mai 2010

Mit Zutaten aus dem Supermarkt Kunststoff aus abbaubaren Materialien herstellen

Beitrag auf Dradio Wissen

Kompostboerse_450px

Im Pazifik rotiert ein Müllstrudel, der Müllberg aus Plastik wächst. Es gibt mittlerweile sechsmal soviel Plastik wie Plankton in den Meeren, heißt es im Film “Plastic Planet“. Auf den Alltag der Mehrheit hat das wenig Auswirkung: Wir trinken weiter aus PET-Flaschen und bringen unsere Einkäufe in Plastiktüten heim.

Eine Alternative könnte Bioplastik aus abbaubaren Materialien sein. Mehr »

Like It or Not: Auch ohne Klick kann Facebook Nutzer tracken

26. April 2010

Wie Facebook mit dem neuen Like-Button das Surfverhalten passiver Nutzer erfassen kann – und wie man das verhindert

Offline schon überall möglich - “Daumen hoch?” fragte sich die Netzwelt, als Facebook kürzlich seinen neuen Like-Button vorstellte: Die “Gefällt-mir”-Funktion lässt sich neuerdings in jede beliebige Webseite integrieren. Der Button mit dem Daumen kann jedoch noch einiges mehr, als kundzutun, was man im Netz so alles toll findet. Er verrät Facebook, wo sich seine Nutzer im Netz bewegen. Das ist sogar möglich, wenn man den Button gar nicht klickt.
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Der Afro: “Die stärkste Währung der Welt”

25. März 2010

Afro CurrencyDas Laboratoire Deberlinisation hat sich aufgemacht, Afrika zu entberlinisieren. Mit der imaginären panafrikanischen Währung “Afro” wollen die Künstler des Laboratoire auf die Wirkungen der in Berlin 1884/5 entschiedenen Teilung Afrikas aufmerksam machen. Mehr »

Kubus muss weiter

02. Februar 2010

Ein eBay-Objekt verkauft sich selbst

erschienen auf: Blogpiloten
Würfel auf Rollen“A Tool to Deceive and Slaughter” heißt der schwarze Würfel, den Caleb Larsen gerade für über sechstausend Dollar über eBay verkauft hat. Dabei hat der schwarze Acryl-Kubus nur eine Funktion: Sich selbst wieder über eBay zu versteigern, sobald ihn der Besitzer ans Netz angeschlossen hat. Letzte Woche stellte Wired Larsens Aktion vor. Jetzt ist der Würfel verkauft und auf dem Weg zum Höchstbietenden. Larsens absurde Kunstauktion experimentiert mit Verlangen, Besitz und Marktwert – und mit sich selbst. Weiter…
Bildnachweis: http://www.flickr.com/photos/jutta/ / CC BY-SA 2.0

Connect the Unconnected – Mesh-Netze

25. Januar 2010

Rund fünf Milliarden Menschen haben keinen oder nur begrenzten Zugang zum Internet. Die Bewohner des zweitgrößten Kontinents der Erde, Afrika, sind in der digitalen Welt fast unsichtbar. Mit drahtlosen Mesh-Netzwerken, wie sie die Freifunker entwickelt haben, könnte sich das ändern.

Gespräch mit Philip Banse bei Breitband auf Deutschlandradio Kultur

Funkende Hütten

26. Dezember 2009

Titelillustration "Wireless Networking in the Developing World"erschienen in: Telepolis

In vielen Teilen der Welt ist Internet noch seltener Luxus. Das könnte sich durch den Einsatz drahtloser Mesh-Technologie ändern

Fünf Milliarden Menschen haben keinen oder begrenzten Zugang zu Informationstechnologien. Lösungen erforscht das Fraunhofer Institut jetzt im Rahmen seines “International Center for ICT in Developing Countries”. In Sambia banden Forscher des Instituts eine Schule, einen Arzt und die Wasserverwaltung mittels drahtloser Meshnetzwerke ans Netz an. Die Freifunk Community aus Berlin tüftelt bereits seit Jahren an der Technologie…Artikel lesen…

Ein Spreeufer für Kreuzberg

11. Dezember 2009

Spreeufererschienen in: taz, die tageszeitung

Der Bezirk will einen bis zu 20 Meter breiten, öffentlich zugänglichen Uferstreifen. Kritiker finden das unwürdig – ein Bürgerentscheid hatte 50 Meter gefordert.

Schon Ende des Jahres 2010 soll man in Kreuzberg entlang der Spree spazieren können. Das versprach Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne) am Donnerstagabend auf der öffentlichen Vorstellung der Planungsleitlinien für den Bereich von der Schillingbrücke am Ostbahnhof in Richtung Oberbaumbrücke bis zur Köpenicker Straße 10a.

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Blumenkinder 2.0

27. November 2009

erschienen bei den Blogpiloten
Palomar5-Projekt showmelove„Jeder bereitet sich auf die Arbeit vor, aber bereitet Arbeit auf irgendwen vor?“ Schon beim Motto von Palomar5 muss man um die Ecke denken und kommt doch nicht an. So ging es wohl auch den 30 Teilnehmern des sechswöchigen Innovations–Camps in Berlin. Aus hunderten Bewerbern hatten die Organisatoren ein buntes Grüppchen Twenty–Somethings aus aller Welt zusammengestellt. Ihre Aufgabe: Neue Arbeitsumwelten für die digitale Generation zu entwerfen. Doch radikal neue Ansätze entstanden hier am Ende nicht. Das war enttäuschend, aber auch schön. Artikel lesen…

Die Piraten der Lüfte

01. September 2009

Installation eines Routers. Foto: Franziska Donath www.franziskadonath.comerschienen in: taz, die tageszeitung

Die Freifunk-Initiative hat in Berlin das größte öffentliche Netz der Welt aufgebaut. Nun will sie mit der Piratenpartei die Idee weiterentwickeln. VON STEFANIE OTTO UND ANJA KRIEGER

Eine Bar auf der Skalitzer Straße in Kreuzberg: Jana Wisniowska sitzt draußen an ihrem Laptop und ruft ihre E-Mails ab. Bezahlen muss die 38-jährige Friedrichshainerin dafür nicht. Sie braucht auch kein Passwort vom Barmann. Jana surft in einem freien, von Bürgern selbst aufgebauten Funknetz – dem “Freifunk”. Artikel lesen…