Zeina boxt

Zeina boxt from Anja Krieger on Vimeo.

Zeina Nassar ist 17 Jahre alt und Berliner Boxmeisterin. Als Muslima hat Zeina durchgesetzt, dass sie bei Wettkämpfen mit Kopftuch kämpfen kann. Die Fotografin Marlene Pfau und ich haben die Sportlerin zum Training und in die Moschee begleitet. Im Portrait erzählt sie von ihrer Leidenschaft für den Sport und dem Stellenwert, den Religion in ihrem Leben einnimmt.

Ein Preis, ein Preis :)

Anja Krieger - Wissenschaftspreis UMSICHT 2015Juhu, mein Feature über Strategien gegen Plastik im Meer, “Die Entmüllung der Meere“, ist mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden!

Ganz großer Dank geht an Christiane Knoll, die das Feature als Redakteurin für Wissenschaft im Brennpunkt betreut hat, und an Axel Scheibchen für die Regie.

Herzlich danken möchte ich auch den Menschen, die mir für das Feature mehr über den Müll im Meer erzählt haben:

Lars Gutow, Julia Hämer und Melanie Bergmann vom Alfred-Wegener-Institut, Kim Detloff vom Naturschutzbund NABU, Peter Orth von der Plattform für Kunststoff und Verwertung, Wolfgang Beier und Stefanie Werner vom Umweltbundesamt, Alexander Potrykus von der Beratungsfirma BiPro und Gunnar Gerth-Hansen, der mich auf seinem Fischkutter mitgenommen hat.

Hier noch ein paar Bilder von der Preisverleihung im Lokal-TV

Mit Sonnenantrieb um die Welt

Um die Welt fliegen, ganz ohne einen Tropfen Kerosin: Das ist der Plan der beiden Schweizer Piloten Bertrand Piccard und André Borschberg. Sie haben das erste Flugzeug entwickelt, das allein von Solarenergie angetrieben über weite Strecken fliegen kann – sogar in der Nacht. Innerhalb von 5 Monaten planen die Piloten in mehreren Etappen einmal um den Globus zu fliegen. Das wäre eine echte Pionierleistung in Sachen erneuerbare Energien – und nicht nur ein technisches, sondern auch ein menschliches Abenteuer…

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | 27.02.2015 | 16:42 Deutschlandradio Kultur | Studio 9 | 09.03.2015 | 13:12 (Wdhlg. 5 Min.)

Spurensuche in der Tiefsee

Schon länger gibt es die Vermutung, dass sich Teile unseres Plastikmülls am Boden der Tiefsee sammeln könnten. Nun sind Meeresforscher in Proben aus dem Sediment fündig geworden. Und es gibt noch einen weiteren Ort im Meer, wo der Müll landet. Ich habe darüber mit einem der Autoren der Studie, Richard Thompson, gesprochen.

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | 22.12.2014

Abgehoben

abheben

Der Luftverkehr ist ein globaler Wachstumsmarkt, der Kohlendioxid, Stickoxide und Wasserdampf in die Atmosphäre pustet. Während Kompensationsanbieter daraus ein Geschäftsmodell machen, schraubt die Branche an grünen Innovationen und die Politik diskutiert. Werden die Maßnahmen den Trend zu noch mehr Emissionen aufhalten? Was wird aus dem Traum vom Fliegen?

Teil 1: Die Flugmeile und ihr Preis
Von Anja Krieger und Gerhard Richter | 6.1.2015 | 19:30.
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Teil 2: Wie der Mensch die Vögel überflügelte
Von Gerhard Richter | 7.1.2015 | 19:30
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Teil 3: Der Traum vom grünen Fliegen
Von Anja Krieger | 8.1.2015 | 19:30
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Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen
Regie: Moritz von Rappard

Bild: Am Flughafen von Samos, 1981

Die Tränen der Meerjungfrau


Hans van Weenen ist noch Student, als er kleine Plastikkügelchen am Strand seines Heimatorts Castricum in Holland findet. Es sind die frühen Siebziger, und Hans beginnt das Problem zu verfolgen. Doch die Zeit ist noch nicht reif. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis es die Müllwirbel international in die Presse schaffen. Da beginnt ein junger Erfinder aus Delft an einer Konstruktion zu werkeln, die die Ozeane reinigen soll. Doch Hans van Weenen ist sich sicher: Es braucht andere Lösungen. Die Tränen der Meerjungfrau weiterlesen

Der Müllmann der Meere?

Boyan Slat ist 18 Jahre alt, als er im Oktober 2012 auf die Bühne tritt. Schlaksig steht er in der Aula der Technischen Universität Delft, ein bisschen nervös und die langen braunen Haare tief im Gesicht. In fließendem Englisch präsentiert der junge Niederländer auf der TEDxDelft-Konferenz seine Idee: Eine Plattform, die den pazifischen Ozean vom Plastikmüll befreien soll: “Why move through the oceans, if the oceans can move through you? I believe the Great Pacific Garbage Patch can completely clean itself – in just 5 years.” Und das beste, triumphiert der Erfinder: Das „Ocean Cleanup“-Projekt sei sogar profitabel!

Der Müllmann der Meere? weiterlesen

Ökonomie des Teilens

Deutschlandradio Kultur | Forschung und Gesellschaft

Die Gleichung ist einfach: Immer mehr Arbeit für immer mehr Waren ergibt immer mehr Geld und immer mehr Wohlstand. Doch mittlerweile haben sich zahlreiche Gruppen gebildet, die eine andere Ökonomie leben oder erleichtern wollen – beispielsweise durch Tausch und Leihen statt mehrfachem Besitz. Über das Internet können wir nicht nur Bits und Bytes, Musik und Fotos, Videos und Gedanken teilen, sondern auch ganz reale Dinge: Autos, Bücher, Zimmer, die Bohrmaschine und vieles mehr. Aber kann das die Gesellschaft wirklich verändern? Ökonomie des Teilens weiterlesen

Plastik am Nordseestrand

Die Bewohner der Nordseeinsel Juist räumen seit Jahren das Plastik vom Strand. Zusammen mit Umweltschützern will der Bürgermeister die Inselumwelt vom Müllgut befreien. Nur was kann eine kleine Insel gegen das Treibgut aus dem Meer unternehmen? Vor allem, wenn er immer kleiner und kleiner und kleiner wird…

Dienstag, 14. Mai, 13:07 im Länderreport auf Deutschlandradio Kultur
Manuskript (Wiederholung)

Yoani Sánchez bloggt aus Kuba

Die kubanische Bloggerin Yoani Sánchez schreibt seit vielen Jahren sehr politisch über die Zustände auf ihrer Heimatinsel Kuba. Auf der re:publica hat sie ihren BOBs Deutsche Welle Blog Award entgegen genommen, den sie 2008 gewonnen hat. Erst jetzt durfte sie ausreisen.

Bei Breitband erzählt Yoani Sánchez, wie es die Leute auf Kuba schaffen, trotz schlechter Verbindung zu bloggen und zu twittern – und wie ein Tweet ihr in einer brenzligen Situation die Haut rettete.

(Para Español, haga clic aquí)

Die Entmüllung der Meere

Die Produktion steigt, Jahr für Jahr gelangt mehr Plastikmüll in Flüsse, Seen und Ozeane. Vom biologischen Abbau über Plattformen zur Reinigung der Meere bis zu Müllfischen und Recycling gibt es viele Ideen, was man dagegen tun kann. Doch welche Strategien sind wirklich effektiv und durchführbar? Die Entmüllung der Meere weiterlesen

Reise ins digitale Nirwana

Wir verbringen immer mehr Zeit online. Was für Momente und Zustände erleben wir in der Welt hinter dem Bildschirm? Erfahren wir Zeitlosigkeit, Gemeinschaft und Freiheit – oder setzt uns die ständige Möglichkeit, ans Netz zu docken, unter Stress? Hilft uns das Internet mehr zu erleben, mehr aus unseren Leben zu machen, uns besser zu organisieren – oder verengt es unsere Wahrnehmung, nimmt es uns gefangen und zwingt es uns dazu, unsere Zeit mehr und mehr zu “managen”?

Im Digitalen Nirwana
Bildschirm-Faszination und Zeitmanagement

Audio-Feature für das Funkkolleg des Hessischen Rundfunks
Sendung vom 2. März 2013

Seeigel Nimmersatt



Das Meer vor den Kanarischen Inseln ist ein Paradis, nicht nur für Touristen. Auch der Diademseeigel fühlt sich hier wohl – so wohl, dass er die Artenvielfalt der Steinböden bedroht. Zu fürchten hat er wenig, denn seine Feinde landen auf den Tellern der Touristen und in den Fängen der Sportfischer.

Da liegt der Plan nicht weit, den gefräßigen Stachelhäuter selbst zur Delikatesse zu machen und so Geld in die krisengebeutelten Kassen der Fischer und Restaurants spülen. Doch Meeresbiologen von der Universität La Laguna auf Teneriffa sind skeptisch. Ihre Forschungen haben ergeben, dass der Plan vom Umweltproblem zur Delikatesse nicht aufgeht. Die Wissenschaftler fordern eine nachhaltigere Fischerei und den Aufbau von Meeresschutzzonen. Seeigel Nimmersatt weiterlesen

Bioplastik statt Jutebeutel?

Bioplastik-Forschung im Labor der BASF in Ludwigshafen. Foto: Anja Krieger. Keine freie Lizenz.

Bioplastik statt Jutebeutel? Das Versprechen der Ökokunststoffe
Deutschlandradio Kultur | Forschung und Gesellschaft, 28 min.

Plastik galt einmal als Material der Zukunft, leicht, günstig, universell einsetzbar. Heute sind Kunststoffe in Verruf geraten. Das Versprechen der Biokunststoffe klingt da verführerisch: Die Vorteile des Plastik nutzen zu können, ohne Gesundheit und Umwelt zu gefährden. Doch die tatsächliche Ökobilanz von Bioplastik ist durchwachsen. Wo liegt die Zukunft der Biokunststoffe? Bioplastik statt Jutebeutel? weiterlesen

Wie grün ist die Wolke?

IT-Lösungen als smarte Instrumente gegen den Klimawandel: So warb die International Telecommunication Union ITU anlässlich des Klimagipfels in Durban für die Branche. Umweltschutzorganisationen werfen IT-Unternehmen hingegen vor, den Klimawandel selbst voran zu treiben – etwa wenn riesige Serverfarmen mit Kohlestrom betrieben werden. Wie relevant ist der ökologische Fußabdruck der digitalen Welt wirklich Wie grün ist die Wolke? weiterlesen

Nachhaltigkeit für die Hosentasche

Umweltbewusst und “fairer” leben ist in der Praxis ziemlich kompliziert. Aber es gibt ja für alles eine App. Jetzt sollen Smartphone-Apps auch helfen, sich im Alltag besser zu entscheiden, um nachhaltiger zu handeln.

Die kleinen Anwendungen scannen unterwegs Barcodes, vermitteln ökologische Zusammenhänge, errechnen CO2-Bilanzen und liefern Informationen zu Produkten und Händlern.

Für DRadio wissen habe ich mit einigen Apps einen kleinen Selbsttest gemacht. Bei Zeit online und dem BNE-Portal der UN-Dekade “Bildung für nachhaltige Entwicklung” gebe ich einen Überblick zu den verschiedenen Apps.
Nachhaltigkeit für die Hosentasche weiterlesen

Die Insel am Rande des Webs

In Kuba hat die Regierung das Internet noch im Griff

Für fluter.de.

Im improvisierten Studio blättert schon das Grün von der Wand. Mit Kopfhörern auf den kurzen schwarzen Haaren steht Julito vor dem Mikro. “Sagen Sie mir nicht mehr, was ich zu schreiben, zu singen habe”, fordert der 21-Jährige. Den Song “No Intenten”, übersetzt “Versuchen Sie es nicht”, hat der Kubaner zusammen mit seinem Freund, dem Rapper El Primario, aufgenommen und auf Youtube gestellt – ein Lied über Zensur, Unterdrückung und die Sehnsucht nach Freiheit und politischem Wandel…

>>Artikel bei Fluter lesen

Bild: Aus dem Video zu “No intenten”

Der Plastikstrand von Hawaii

Wo der Müll der Welt an Land geht

Feature für Deutschlandradio Weltzeit, wiederholt bei Mare Radio

Das Meer treibt die Reste der Wohlstandsgesellschaft wieder an Land. In Hawaii ist mancherorts der Sand von winzigen Kunststoffteilchen durchsetzt. Umweltschützer kämpfen tapfer gegen die Müllflut.

Megan Lamson: “Es gibt auf Hawaii alte, weise Sprichwörter über die Ka’alu’alu-Bucht. Sie besagen, dass Kamilo ein Becken war, an dem Treibgut an Land spülte. Das war der Ort, an dem die Leute nach geliebten Menschen suchten, die ins Meer gezogen worden waren. Der Plastikstrand von Hawaii weiterlesen

Open Source in der Welt der Dinge

Zwar stammt der Begriff “Open Source” nicht aus der Landwirtschaft – aber dass diese Philosophie auch in anderen Bereichen als nur Software funktioniert, diese These haben wir in dieser Breitband-Sendung untersucht. Das Global Village Construction Set entwickelt vom Erd-Stampfer bis zum Traktor die fünfzig für eine Zivilisation nötigen Gerätschaften als freie Baupläne. Beim Ein-Chip-Computersystem Arduino werden digitale Geräte zur Bastelware. Und auch in Unternehmen hält der Open-Source-Gedanke Einzug. Die Firma Premium-Cola veröffentlicht ihre Produktionsprozesse als “offenes Betriebssystem”.
Über “Peer-to-peer”-Produktion und Nutzwert sowie Utopie versus Realitätssinn solcher Open-Source-Projekte spricht Philip Banse mit Michel Bauwens von der P2P-Foundation. >> Zum Breitband-Topic und zur Mp3

Bilder: Livetrac2 @ Open Source Ecology / Montage: Moritz Metz

Übers Schummeln

Games Culture Circle diskutiert das Cheating
Auf Breitband
Der Games Culture Circle ist eine interdisziplinäre Talkshow, die die Schnittstellen zwischen Gaming, Kunst und Gesellschaft ausloten will. Bei der aktuellen Veranstaltung ging es ums Thema Cheating – also darum, den Verlauf eines Computerspiels in nicht vorgesehener Weise zu beeinflussen. Ich habe mich in die Veranstaltung geschummelt… >>Hören

Wie ein Slum in Nairobi aus dem Schatten tritt

Von Stefanie Otto und Anja Krieger.

Wer helfen will, braucht Daten. Der Slum Kibera in Nairobi jedoch existierte auf Karten nicht. Die Bewohner haben das geändert, dank freier Software von Openstreetmap.

Kibera ist ein mystischer Ort. Eine Millionen Menschen leben Gerüchten zufolge in diesem Slum am Rande der kenianischen Hauptstadt Nairobi. Medien berichten von Unruhen und katastrophalen Lebensbedingungen. Hilfsgelder verschwinden angeblich wie in einem schwarzen Loch. Und glaubt man Tom Tykwers Film Soul Boy, so werden in Kibera unschuldige Menschen von Hexen verflucht. >>Zum Artikel auf ZEIT Online

Die partizipative Avantgarde

Erschienen bei der Freitag

Deutschland steckt in Sachen E-Partizipation noch in den Kinderschuhen. Zwar gibt es seit einigen Jahren Projekte zur Einbindung der Bürger über das Netz, laut Bericht des European Institute for Public Participation (EIPP) hinkt Deutschland jedoch hinter der Entwicklung in den USA und Großbritannien her. Auswertungen bisheriger Projekte zeigen, dass E-Partizipation noch von einer recht homogenen Avantgarde genutzt wird. >Artikel lesen…

Diaspora will an Facebook andocken

diaspora_dandy_logo - Source: CC-By-SA, Diaspora/Flickr: Horiavarlan

In der letzten Woche ging das dezentrale soziale Netzwerk Diaspora, das eine Alternative zu Facebook werden will, an den Start. Als “Pre-Alpha-Version” veröffentlicht wurde der Software-Code, den Entwickler jetzt kopieren und nach dem Open-Source-Prinzip verbessern können. Für Oktober ist eine Version angekündigt, die jeder nutzen kann. Anstatt eigene Daten einer zentralen Plattform wie Facebook zu überlassen, betreut jeder Nutzer sie bei Diaspora selbst. Mit dem Programmierer Lukas Rieder habe ich Diaspora schon mal ausprobiert und die Roadmap angeschaut. Was uns zunächst überraschte: Die Facebook-Integration ist eines der nächsten Ziele der Entwickler. >Breitband/Medien und Meinungen

“Diaspora dandy logo”:
joindiaspora/media, Horia Varlan (Flickr), CC-by-SA

Bioplastik zum Selberkochen

Mit Zutaten aus dem Supermarkt Kunststoff herstellen

Beitrag auf Dradio Wissen

Im Pazifik rotiert ein Müllwirbel, der Berg aus Plastik wächst. In Teilen des Meeres wird mittlerweile sechsmal soviel Plastik wie Plankton gefunden, heißt es im Film “Plastic Planet” [Anmerkung: Diese Angabe ist umstritten, siehe unten1]. Auf den Alltag der Mehrheit hat das wenig Auswirkung: Wir trinken weiter aus PET-Flaschen und bringen unsere Einkäufe in Plastiktüten heim.

Eine Alternative könnte Bioplastik aus abbaubaren Materialien sein.2 Industriell hat sich das zwar noch nicht durchgesetzt. Doch es ist gar nicht so schwer, kompostierbaren Kunststoff herzustellen. Das geht sogar in der heimischen Küche, wie einige Berliner Bastler zeigen. Ausgestattet mit Werkzeugen, die jeder zuhause hat, und Zutaten aus dem Supermarkt, kochen sie sich ihr Bioplastik selbst.

 

1Die Angabe aus dem Film “Plastic Planet” bezieht sich nur auf einen der großen Müllstrudelwirbel und beruht auf einer Schätzung von Charles Moore für das Jahr 1998. Moores Plastik-Plankton-Verhältnis beruht auf Stichproben aus dem Oberflächenwasser und schließt nur Zooplankton, kein Phytoplankton ein. Die Schätzung wurde immer wieder zitiert, aber auch kritisiert. Zehn Jahre später betrage das Verhältnis 60:1, schätzt Moore im Buch zum Film “Plastic Planet”.

2Dass kompostierbares Plastik voraussichtlich keine Lösung für das Müllproblem der Meere darstellt, musste ich bei der Recherche für das Feature “Bioplastik statt Jutebeutel?” (Deutschlandradio Kultur 2012) feststellen. Hier das Fazit:

Vermaschte Netze: Die Mesh Potato

Ein Router mit analogem Telefonanschluss soll Entwicklungsländern günstig Telefonie und Internet bringen

erschienen bei Telepolis

Elektra und die Betaversion der Mesh Potato

Berlin-Friedrichshain, kurz hinter der Modersohn-Brücke. Von den Dächern der Wagenburg leuchten Solarpanels, ein kleiner Weg führt hinunter zu den bunten Lastern und Hängern. In der Mitte, im Wagen mit der spitzesten Antenne, wohnt Corinna Aichele, in der Freifunk- und Hacker-Community Berlins als ‘Elektra’ bekannt. Sie ist eine der Pionierinnen der drahtlosen Mesh- Technologie und arbeitet derzeit an einem neuen Gerät: Die ‘Mesh Potato‘ ist ein Router mit analogem Telefonanschluss. Das Gerät soll Gegenden mit schlechter Infrastruktur günstig und einfach mit Telefonie und Internet versorgen. Mehr…

Funkende Hütten

Titelillustration "Wireless Networking in the Developing World"erschienen in: Telepolis

In vielen Teilen der Welt ist Internet noch seltener Luxus. Das könnte sich durch den Einsatz drahtloser Mesh-Technologie ändern

Fünf Milliarden Menschen haben keinen oder begrenzten Zugang zu Informationstechnologien. Lösungen erforscht das Fraunhofer Institut jetzt im Rahmen seines “International Center for ICT in Developing Countries”. In Sambia banden Forscher des Instituts eine Schule, einen Arzt und die Wasserverwaltung mittels drahtloser Meshnetzwerke ans Netz an. Die Freifunk Community aus Berlin tüftelt bereits seit Jahren an der Technologie…Artikel lesen…

How much plastic enters our oceans from the coasts?

In this webinar, researcher Jenna Jambeck explains how she and her colleagues estimated the input of plastic waste into the oceans from the coastlines – the 50 kilometres closest to the coast, via World Bank Data:

Plastic Waste Inputs from Land into the Ocean from OpenChannels on Vimeo.

License: CC-BY-NC-SA

Fact Check: Infografik zu Plastikmüll im Meer

Auf Utopia ist gestern eine Infografik zu Plastikmüll im Meer erschienen. Die sieht gut aus, nur stimmen einige Zahlen nicht – wie die:

“Jedes Jahr werden 6,4 Mio. Tonnen Plastikmüll in den Meeren entsorgt”
Die Zahl ist von 1975, also definitiv veraltet. Sie beschreibt nur den Müll, den Schiffe laut Bordbuch im Meer entsorgten. Dieser Müll besteht nicht nur aus Plastik, sondern auch anderen Materialien. Darüber, wieviel Plastik aktuell jedes Jahr im Meer landet, sagt die Zahl also nichts aus.

Eine aktuelle Studie in Science versuchte kürzlich eine Schätzung, wieviel Plastikmüll vom Land aus ins Meer gelangt. Die Autoren kommen auf 4,8 bis 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr. Andere Eintragswege, etwa über Schiffe auf dem Meer, sind da noch nicht drin.

In der Grafik heißt es außerdem, im Jahr 1950 habe die Plastikproduktion bei 50 Millionen Tonnen gelegen. Nach Hersteller-Statistik waren es nur 1,7 Millionen Tonnen. Quelle: Plastic the Facts 2013, S.10

Hier das englische Original von “Spirale außer Kontrolle – Plastikmüll in unseren Weltmeeren”:

Boston Bound

I have been invited for a Knight Science Journalism Fellowship at Massachusetts Institute of Technology!

From August 15, 2015 through May 15, 2016, I will be based in Boston and learn more about science and science writing at MIT and Harvard.

During this time, I will not work as a freelance journalist – but surely come back with a suitcase full of ideas!

So stay tuned :)

Wie lassen sich Luftverkehr und Klimaschutz vereinbaren?

Der Flugverkehr nimmt zu, vor allem in den Schwellenländern ist das Wachstumspotential enorm. Das allerdings könnte für das Klima verheerende Folgen haben. Am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat man in einer Studie die Einbeziehung des Luftverkehrs in internationale Klimaschutzprotokolle untersucht.

Deutschlandfunk | Forschung aktuell | 23.04.2015 | 16:36

Die Fahrradbotschaft

bikeberlin

Die Niederlande sind weltweit das einzige Land, in dem es mehr Fahrräder als Einwohner gibt. Die “Dutch Cycling Embassy”, ein Zusammenschluss öffentlicher und privater Einrichtungen aus dem Fahrrad- und Verkehrssektor, möchte die Radkultur international exportieren.

Deutschlandradio Kultur | Zeitfragen Politik und Soziales | 23.03.2015 19:20

Datenspuren – Operation Olympic Games (Übersetzung)

Deutschlandradio Kultur | Klangkunst
Sendung am 13.03.2015 um 00:05 Uhr

Der Künstler James Hoff infiziert sein Klangmaterial mit Schadsoftware und nutzt Programme wie Stuxnet, Flame oder Skywiper als Kompositionswerkzeuge. Er entwirft ein spekulatives Szenario. Wie klingt es, wenn sich ein Virus verselbstständigt? Funktionieren manche Ideen nicht wie Viren? In der Sendung erläutert der Medienwissenschaftler Danny Snelson die Faszination für den eingeschleusten Code und James Hoffs Musik.

Übersetzung aus dem Englischen: Anja Krieger

Über den Wolken

Das Spiel, das wir hier spielen, wäre nicht möglich, wenn das nicht so absurd günstig wäre“, sagt Hardy. Vergnügt sitzt der Anfang 40-Jährige an diesem Abend mit fünf anderen Meilensammlern beim Vielflieger-Stammtisch in einem Restaurant in Berlin-Mitte. Der Geschäftsmann mit den kurzen grauen Haaren ist viel unterwegs – ein wuseliger Typ, der gern, schnell und viel redet… …weiter lesen in der Taz | Reise | 1.3.2015

Sterile Fische aus der Maschine

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Es gibt in Japan heute Bestrebungen, der Überfischung vorzubeugen, indem man versucht, Makrelen dazu zu bringen, direkt Thunfisch abzulaichen. (Jens Hauser)

Technologie und Biologie, Maschine und Lebewesen, diese Begriffe lassen sich gar nicht mehr so einfach trennen. Das macht besonders das Künstlerpaar Revital Cohen und Tuur Van Balen klar. Ihre Arbeit erkundet die Grenze zwischen natürlichem und künstlichem Leben. Ich habe mir ihr neues Werk Sterile, zu sehen in Berlin, angeschaut: Sterile Fische, die von einer Maschine produziert werden und selbst zu Maschinen werden könnten.

Im Gespräch mit dem Künstler Tuur van Balen (ab Minute 36):
(Breitband 31.01.2015 im Deutschlandradio Kultur)

Im Gespräch mit dem Kurator Jens Hauser (ab Minute 14)
(Zeitfragen 29.01.2015 im Deutschlandradio Kultur)

Sterile Fische aus der Maschine weiterlesen

Translation: Report on Deep Sea Microplastics

Radio presenter Ralf Krauter: Ten days ago, we reported on a study that estimated there are 270,000 tons of plastic waste floating in the world’s oceans. That sounds like a lot, but the annual production of plastic is a thousand times higher. Which brings up the question: Has the inventory of plastic in the oceans just scratched the surface? And if yes, where is the rest of it? Now scientists have found success in their search on the bottom of the deep sea. Anja Krieger spoke to them. Translation: Report on Deep Sea Microplastics weiterlesen