Auf Zahnbürsten zum Mond

Zahlenspiel (spekulativ)

Bevölkerung von 51 europäischen Staaten im Jahr 2010: 812 Millionen

Anzahl der Zahnbürsten, die eine Person pro Jahr verbraucht: 2 bis 4 – ich sag mal 3

Anzahl der Zahnbürsten, die dann pro Jahr in Europa verbraucht würden: 2,436 Milliarden

Länge einer durchschnittlichen Zahnbürste: 15 Zentimeter, schätze ich

Materialien in Zahnbürsten/Verpackung: Metall, Kunststoff (Nylon, PVC, PP, TPE, PP, PVC)

Entfernung zum Mond, wenn er der Erde am nächsten ist: 363 300 Kilometer

Kette aller geschätzt pro Jahr in Europa verbrauchten Zahnbürsten: 365 400 Kilometer
 

Nichts Amtliches, nur grob von mir geschätzt.

 

Foto: Flotsam and Jetsam, Australien 2003, krossbow/F.Delventhal, CC-BY

Reportagerätsel

Vor kurzem war ich mal wieder auf Reportage, und deshalb gibt es heute ein Bilderrätsel. Also, was denkt ihr: Welchen Künstler habe ich hier besucht? Schaut euch das Bild genau an – es sind mehrere Hinweise darauf versteckt.

Die Waldohreulen haben Hunger

Nach der aufregenden Geschichte mit der Wildbiene, der der Buntspecht ein spektakuläres Ende bereitete, hat der urbane Dschungel Neues auf Lager. Auf einer Tanne haben sich nämlich die Waldohreulen niedergelassen, und wenn es dunkel wird, hört man sie. Der piepsige lange Ton kommt von den Jungen, die vermutlich Essen bestellen. Das bellende Geräusch aus der Ferne gehört der alten Waldohreule. Am Himmel die Umrisse ihrer großen Schwingen, unten kreuzte der Stadtfuchs. Mich wundert von jetzt an gar nichts mehr.

Callum Roberts über Mensch und Meer

In „Der Mensch und das Meer“ erzählt der Meeresbiologe Callum Roberts von den großen Umwälzungen, die wir Menschen dem Meer gebracht haben. Von den persönlichen Beobachtungen, die der Wissenschaftler in Korallenriffen in aller Welt macht, über den historischen Abriss von viereinhalb Milliarden Jahren Erdgeschichte „Callum Roberts über Mensch und Meer“ weiterlesen

Die Mauerbiene räumt auf

Während sich andere einen ganzen Schwarm anlachen, ist bei uns eine kleine Singlebiene eingezogen: In den Dübellöchern vorm Balkon.

Eigentlich wollten wir sie zuspachteln, da kam die Biene, checkte die Löcher aus, probierte, ob sie auch gut reinpasst und kurz darauf hatte sie sie mit Lehm verspachtelt. Nun wachsen da drin ganz sicher weitere Dübelbienen heran, wir sind gespannt.

Dass es solche Wildbienen gibt, die ohne Schwarm ganz allein unterwegs sind – ich hatte ja keine Ahnung. Gut, dass es Freunde gibt, die nicht nur Kekse, sondern auch Honig mögen. Den kriegen sie von einer Biene wie dieser natürlich nicht.

Die kleine Wildbiene war offensichtlich noch nicht fertig, und so kam sie bald wieder, um die anderen Löcher anzuschauen, die es noch gab. In einigen musste sie erstmal aufräumen. Klar, würde ja jeder so machen, beim Neueinzug. Erstmal den ganzen Schutt raus.

Jetzt ist das Bohrloch sauber und die Biene weg. Wartet wahrscheinlich in einem benachbarten Dübel drauf, dass der Regen endlich aufhört.